GoogleEarth Steuerung - so wird das Programm bedient

Auch für Anfänger ist Google Earth bestens geeignet. Die Bedienung wurde hierbei sehr übersichtlich gestaltet und lässt kaum Wünsche offen. Im Folgenden erklären wir die Bedienung über Maus, Tastatur und letztlich über alternative Eingabemedien.

Wenn man die Software startet, sieht man anfangs eine sich langsam drehende Erdkugel. Wenn man mit dem Mauszeiger über diesen Erdball geht, verändert sich der Cursor zu einer Hand. Wenn man diese gedrückt hält (linke Maustaste), kann man die Kugel in alle Richtungen frei rotieren. Auch ist es möglich, den Erdball mit der Hand anzustoßen, so dass diese gleichmäßig rotiert und man sich alles in aller Ruhe betrachten kann. Hierzu einfach mit der Maus anklicken, Maus gedrückt halten, mit etwas Schwung in eine Richtung und währenddessen die Maus wieder loslassen. Schon rotiert der Körper gleichmäßig.

Geht man mit der Maus in den oberen rechten Bereich, werden hier weitere Navigationselemente eingeblendet:

- das größte (runde) Element ist für die Richtungssteuerung. Mit dem runden Kreis kann die Ansicht auf eine Himmelsrichtung ausgerichtet werden. Da die meisten mit Norden nach oben vertraut sind, empfiehlt sich auch hier für eine bessere Orientierung, den Norden auf dem Kreis nach oben zu ziehen.

- wie auch mit der Hand (Mauszeiger über Erdkugel) kann hier die Erde gedreht werden. Ganz in der Mitte des Kreises befindet sich eine Art Joystick, welche frei verwendet werden kann. Um diesen Joystick herum sind nochmals 4 Dreiecke - zum Wechsel in die jeweilige Richtung.

- der obere Balken dient der 3D-Ansicht. So kann, gerade bei späterer naher Ansicht, die Welt nicht nur aus der Vogelperspektive, sondern mitsamt Höheninformationen 3-dimensional betrachtet werden. Mit dem oberen Balken lässt sich also der Winkel entsprechend verändern.

- der rechte Balken dient zum Zoomen. Durch Klicken auf Plus oder Minus wird hinein- oder herausgezoomt. Für mehr Gefühl kann auch der Schalter beim rechten Balken (in der Mitte) nach oben oder unten gezogen werden. So kann langsam, etwas schneller oder gar sehr schnell gezoomt werden. Falls Sie an Ihrer Maus über ein Mausrad verfügen, können Sie auch hiermit beliebig zoomen.

Für eine bessere Orientierung werden Breiten- und Längengrad unten links eingeblendet. Da jedoch nicht jeder damit etwas anfangen kann, werden auf Wunsch Zusatzinformationen zu allen Satellitenbildern eingeblendet (dies ist standardmäßig aktiviert). So sind bereits anfangs Ländergrenzen mit gelben Linien unterstützt. Sobald Sie reinzoomen, werden immer mehr Informationen eingeblendet: zunächst erscheinen die Grenzen der einzelnen Bundesländer in grau, dann Ländernamen gefolgt von ersten größeren Städtenamen. Auch einzelne Informationspunkte mit Sehenswürdigkeiten und anderen schönen Sachen werden eingeblendet. Je mehr man hineinzoomt, desto mehr Inormationen werden eingeblendet. So auch u.a. Bundesländernamen, kleinere Städte bis hin zu Hotels.

Auch über die Tastatur kann Google Earth bedient werden. Hier die wichtigsten Kombinationen:

- mit den Pfeiltasten kann die Erde gedreht werden.

- durch Drücken der Tasten "+" und "-" kann hinein- oder herausgezoomt werden. Alternativ kann auch über STRG + HOCHTASTE oder STRG + RUNTERTASTE gezoomt werden.

- die 3D Ansicht kann durch die Kombinationen UMSCHALTTASTE + HOCHTASTE oder UMSCHALTTASTE + RUNTERTASTE geändert werden. Mit "u" kann wieder zur Vogelperspektive gewechselt werden. Mit "r" (Reset) können sowohl die Perspektive als auch die Himmelsausrichtung zurückgesetzt werden.

- für eine bessere Übersicht empfiehlt sich eine zweite kleine Erdkarte, welche parallel eingeblendet wird. Diese kann mit STRG + M aufgerufen und deaktiviert werden.

Alternative Eingabemedien:

Speziell für Google Earth wurde der sogenannte Space Navigator entwickelt. Dieses Eingabemedium, ähnlich groß wie eine Maus, lässt kaum mehr Wünsche offen. So können auch Richtungswechsel und Drehen um die eigene Achse parallel zu anderen Aktionen ausgeführt werden, was u.a. mit der Maus nicht möglich ist. Bei einem Preis um die 60 Euro ist der Space Navigator vor allem eingefleischten Earth Fans ans Herz zu legen.

 

 

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