Filme, Musik & Co dank dem eMule Download. Einfach runterladen und auf Millionen Dateien zugreifen. Hier bei uns finden Sie aktuelle eMule Clients (Mods) sowie verschiedene eMule/eDonkey Tools. Auch unsere eMule Anleitung gibt Ihnen hilfreiche Infos bei den verschiedensten Problemen. Die richtigen Einstellung für den eMule finden Sie auch in der eMule Anleitung.
   

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Filme, Musik & Co dank dem eMule Download. Einfach runterladen und auf Millionen Dateien zugreifen. Hier bei uns finden Sie aktuelle eMule Clients (Mods) sowie verschiedene eMule/eDonkey Tools. Auch unsere eMule Anleitung gibt Ihnen hilfreiche Infos bei den verschiedensten Problemen. Die richtigen Einstellung für den eMule finden Sie auch in der eMule Anleitung.

eMule Anleitung Downloads Einstellungen

eMule Download

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Teil IV: Begriffe und Optionen

Teil IV: Begrifferklärungen und Einstellungsoptionen

Der letzte Teil dieses How to beinhaltet eine Ansammlung von Begriffen rund um das eD2k Netzwerk sowie eine Auflistung verschiedener Optionen in eMule. Diese letzten beiden Kapitel sind vor allem aus dem eigenen Wunsch heraus entstanden die Optionen endlich besser verstehen zu können, die in MODs auftauchen und durch die Modder eigentlich fast nie erklärt werden. Beide Kapitel sind offen gehalten, d.h. wenn jemandem noch etwas einfällt: immer nur her damit. Schickt eine eMail an EselMetaller@gmx.de und wir werden es in das How to aufnehmen. Da es eine Vielzahl von MODs und eine noch viel größere Anzahl von speziellen Funktionen gibt zu denen auch ständig neue hinzukommen wäre eine Mithilfe aller Leser / eMule User sehr hilfreich um die beiden Listen zu vervollständigen und auf dem aktuellsten Stand zu halten.

 

Kapitel 12: verschiedene Einstellungsoptionen

Falls einige Optionen in eMule nicht auftauchen - keine Panik, viele der hier genannten Features sind nur in speziellen MODs zu finden.

 

A4AF

Diese Funktion (= Asked for another File = andere Datei angefordert) ermöglicht das Gleichzeitige Laden mehrerer Dateien von einem Client

Add new downloads to categories using view filters

Nützliches Feature, um z.B. Serien zu komplettieren. Sobald man eine neue Kategorie eröffnet, bekommt man ganz die Möglichkeit Filter zu setzen, auf welche eMule nun anspringt, wenn ein Download mit einem Filter übereinstimmt. Der passende Download wird automatisch in die Kategorie eingeteilt. Bsp: Filter = „Urlaubsfilm“ und man startet „Urlaubsfilm Folge 1“, dann geht der Download automatisch auch in den Ordner der Kategorie „Urlaubsfilm“

Active Connection Control

(auch „Obelix“ = aktive Verbindungskontrolle)
diese Option sorgt dafür, dass Verbindungen langsamer aufgebaut werden - sehr gut für Router- User

Allow Queue Overflow with minimumcontingent
Stellt sicher, dass pro File ein Minimum an Clients in die Queue dürfen. Berechnet wird dieses Minimumkontingent aus: Warteschlangegröße / Shared Files / 2.
Ist nun die Queue voll und ein Client möchte eine File laden, nach deren Minimumkontingent jedoch noch nicht erreicht wurde, so darf er die Queue betreten.
Dieses Feature sollte aktiviert sein, da es hilft seltene Files besser zu verbreiten. In der Praxis steigt die Queue kurzfristig ein wenig über den eingestellten max. Wert. (Clients die sich 1h nicht mehr melden fliegen wieder raus)

AMUC
Frühes System (erste Erwähnung in emule0.20b.herbert.v6) um einen dynamischen Upload zu erzeugen. In der ersten Version musste man manuell einen Server angeben, der angepingt wurde; aus der Laufzeit des Pingsignals wurde die Auslastung der Internetanbindung ermittelt und der Upload entsprechend angepasst. In einer fortgeschrittenen Implementierung wurde der anzupingende Server automatisch ausgewählt. AMUC ist heute eher verbreitet als „Automatic Upload“, wobei hier noch einige Verbesserungen hinzukamen.

Anti-Community
Option um Clients mit bestimmten (Community.) Usernamen mit verringerter Geschwindigkeit die eigene Warteschlange durchlaufen zu lassen

Anti "friendsharing.de|0.3"
bannt User des Friendsharing MOD.
Dieses Feature wurde von Vorlost implementiert und wird nun auch in manchen anderen MODs verwendet. Die Friendsharing MODs in Version 0.3 haben untereinander im extremen Maße bevorzugt, neuere MODs dieses Typs verhalten sich "gerechter".

Anti-Leechermods
Feature zur Bekämpfung von schädlichen Leecher MODs. Der Morph MOD z.B. besitzt eine Blacklist von bekannten Leecher MODs die von ihm gebannt werden

Anti-zero-part-handling , defeat 0 part senders, Anti-corruption, neutralisiere verdächtige Pakete, Superkompression
um sich gegen die illegale Verbreitung ihrer Produkte (Filme, Software, Musik) zu wehren versuchen manche Herstellerfirmen defekte Chunks in Umlauf zu bringen. Diese bestehen meist nur aus Nullen, weswegen sie gut komprimiert und schnell in Umlauf gebracht werden können. Eine eMule Option ist es deshalb bereits vor dem Empfang eines Chunks zu überprüfen, ob dieser hoch komprimiert ist bzw. nur aus Nullen besteht. Falls ja wird der Rest des Chunks gar nicht erst geladen.

AUBWC 'Automatic Bandwidth Controll' und eXtended Upload
Optionen bei eWombat (MOD) um eine optimale Uploadbandbreite bei gleichzeitig geringer Slotbelegung zu ermöglichen.

Automatically increment and assign linear priority

Automatisch eine gleichmässige Priorität verteilen

Automatic Serverchange
wechselt nach der eingestellten Zeit den Server, dadurch findet eMule oft Quellen für seltene Files. Aktivierung / Deaktivierung und Änderung nur durch Neustart.

Automatic Upload
ursprünglich AMUC, hier jedoch von „BadWulf“ leicht verändert. Die geänderte Funktion und Umbenennung wurde von „Pawico“ übernommen.

Backup
bestimmte Dateien (part.met, dat ..., teilweise auswählbar) werden, teils in einem extra Verzeichnis, gesichert. Kann nach Abstürzen hilfreich sein.
(Autobackup: nach jedem regulären Beenden von eMule wird automatisch eine Sicherung der Dateien angelegt)

BlockHQRS (böses MOD Feature)
Wirft Leute mit hohem Warteschlangenplatz (= QR) aus der Schlange raus, so dass neue Clients aufgenommen werden können

Calculate CRC32
Prüfsumme für gepackte Files berechnen. Wenn man die Option von Anfang an aktiviert hat, sollte man im Nachhinein den Dateinamen des Archivs ändern können, ohne das der Hash der Datei von eMule verändert wird

Check Disk Space / freier Festplattenplatz prüfen
überprüft, ob genug freier Festplattenplatz zum Beenden der Downloads vorhanden ist. Wenn das nicht der Fall ist, werden Downloads pausiert und, falls eingestellt, eine Warnmeldung herausgegeben.

Check file availability before starting download

Überprüft vor dem Start des neuen Downloads die Verfügbarkeit der File

Community

wenn aktiviert, gelangen User mit dem Communitynamen in ihrem Usernamen schneller durch den Uploadqueue

Credit-Systeme

WiZaRd: Upload an den Client, der den niedrigsten RQR in der Warteliste hat. Bevorzugung von Friends, Community und Usern, die viel Uploaden (böses MOD Feature)
Inverted: Upload an den, der den höchsten RQR in der Warteliste hat. Bevorzugung von Friends, Community und Usern, die viel Uploaden (böses MOD Feature)


eMule Standart:

- Modifier: 2 x UL / DL oder √(UL+2) -> Der niedrigere Wert ist entscheidend

- Min - Max: 1 - 10

- Standard: 1

- Standart- Bewertung: 100

- Bewertung ohne SUI: 100


EastShare:

- Modifier: siehe Off. Creditsystem

- Min - Max: 0.1 - 50

- Standard: 10

- Standart- Bewertung: 100

- Bewertung ohne SUI: 79


Lovelace:

- Modifier: 100 x ((1-1 / (1+exp((3DL²-UL²) / 1000)))^6.6667)

- Min - Max: 0.1 - 100

- Standard: 1

- Standart- Bewertung: 98

- Bewertung ohne SUI: 98


Pawcio:

- Modifier: 3 x UL / DL

- Min - Max: 1 - 100

- Standard: 3

- Standart- Bewertung: 100

- Bewertung ohne SUI: 95

 

UL = MB- Anzahl die ein anderer Client von einem selbst geladen hat

DL = MB- Anzahl die man von einem anderen Client geladen hat

Für UL & DL sind erst Werte ab 1MB interessant, womit ausgeschlossen wird, dass man bereits für wenige KB Upload Credits bekommt.

Modifier x Standard- Bewertung = Bewertung

 

Deaktiviere XS Senden / Empfangen
Source Exchange deaktivierbar (bei LSD)

Display UserHash in title
 zeigt den eigenen Hash in der Titelleiste an

Display UserNick in title
zeigt euren Namen in der Titelleiste an

Download only complete
(nur komplette Files laden)

eMule lädt nur Files herunter, die er während der Session schon mal komplett gesehen hat und vermeidet dadurch Dateileichen

DSS
(Download Speed Sense)
automatische Download- Angleichung, soll den Download bei anderweitigen Beschäftigungen (eMails empfangen, Updates runterladen usw.) drosseln, so dass diese ohne Probleme erledigt werden können</>

Dynamic / dynamischer Upload
mit verschiedenen Features versucht eMule, den Upload dynamisch an die momentane Auslastung der Internetanbindung anzupassen. Dabei wird so viel Uploadbandbreite von eMule zur Verfügung gestellt wie es möglich ist ohne dass dadurch ein normales Surfen oder ein anderer Download (benötigt Up- Bandbreite zur Paketbestätigung) behindert werden. Momentan kommen überwiegend zwei Techniken zum Einsatz:

USS (Upload Speed Sense):
Eine Art des dynamischen Uploads. Hier wird ein beliebiger Host angepingt der auf dem Weg vom eigenen Rechner zu einem anderen Client liegt und dann mit Hilfe der Signallaufzeiten bzw. der Änderung der Signallaufzeiten die beste Uploadgeschwindigkeit errechnet.
Nachteil: es wird zusätzlicher Traffic zur Geschwindigkeitsmessung erzeugt; es kann vorkommen dass kein Host gefunden wird; USS gibt manchmal mehr Bandbreite frei als gut wäre

 
SUC (Smart Upload Control)

hier wird der ausgetauschte Datenstrom und dessen Signallaufzeit zwischen zwei Clients zur Geschwindigkeitsermittlung genommen, es entsteht dadurch kein zusätzlicher Overhead.
</>
Nachteil: es kann zu Ungenauigkeiten der Messergebnisse kommen, z.B. wenn die Leitung des anderen Clients bereits ausgelastet ist; SUC gibt weniger Bandbreite frei als nötig wäre


eMule process in high priority
eMule läuft nun mit hoher Prozessorpriorität

Enable saving and loading of sources (SLS)

Speichern und Laden von maximal 10 Quellen pro File (stehen nach einem Neustart sofort zur Verfügung)

eXtendet Upload

Upload Funktion bei der man die Minimum- Slots (2 bei original eMule) und max. Slots (100 bei orig. eMule) sowie den Slot- Speed (3.000 bei orig. eMule) manuell eingeben kann. eMule versucht hier die min. Slots zu füllen und errechnet dann aus (UL-Rate + Slotspeed / 50) ob und wie viele Slots er noch aufmachen kann.

FakeRanks
(böses MOD- Feature)
sendet einen zufälligen (niedrigen) Queue- Rang an die anderen Clients. Bei MODs mit UL-Management funktioniert das angeblich recht gut

Force XS/ Force Download

- erzwinge Anfang / Ende Chunks = zwingt eMule die ersten und letzten Chunks zuerst zu laden, ist z.B. notwendig für Filme- Previews
- erzwinge DL linke Chunks = zwingt eMule die linken (ersten) Chunks zuerst zu laden
- erzwinge DL rechte Chunks = zwingt eMule die rechten (letzten) Chunks zuerst zu laden
- erzwinge im selben Block = mehrer Clienten laden von einem selbst und eMule versucht, im selben Chunk herunterzuladen. Der Chunk wird schneller fertig

Funny Nicks
diese Option ersetzt den in eMule standartmäßig eingesetzten Username durch einen „Lustigen Namen“. Damit man erkennt, dass der Name von diesem Feature stammt, steht hinter den Namen [FunnyNick].

FULLQ
(Full Queue = Volle Warteschlange
)
Falls ein Client in der eigenen Queue mit FULLQ erscheint, dann kommt man nicht in seine Warteschlange weil alle seine Plätze belegt sind.
Einige böse MODs haben einen FULLQ-Drop-Timer, der die Clients mit einer vollen Queue nach einer geringeren Zeit aus der eigenen Liste rausschmeißt, als der Standardclient.
Außerdem gibt es manchmal einen „Reask-FULLQ-Timer“, der nach einer bestimmten Zeit die Quelle erneut abfragt, ob derjenige inzwischen mehr geladen hat und was dabei ist, was man braucht

HashThief Protection

Funktion, die verhindern soll dass der eigene Hash geklaut und missbraucht wird (z.B. von Leecher- MODs)

Hide Overshares
/ Overshare before hiding Chunks
sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Chunks. Sobald ein Chunk von einem selbst so oft hochgeladen wurde wie eingestellt (Default 5), wird er versteckt und ist für andere nicht mehr sicht- und downloadbar.

I.C.H.

(Intelligent Corruption Handling = Intelligente Fehlerkorrektur)
wurde ein Chunk einer File beim Herunterladen beschädigt versucht I.C.H. nun, statt des ganzen Chunks nur die beschädigten Teile erneut zu laden und dadurch die Zeit für den Gesamtdownload zu vermindern

infinite Queue

keine Beschränkung der Warteschlangengröße, es können unendlich viele Clients aufgenommen werden.

Include Connection Overhead

eMule kommuniziert nicht nur mit anderen Usern oder Servern, sondern auch mit dem System und dem Network Layer (natürlich auf einer anderen Ebene). Diese Kommunikation mit dem System kann viel Bandbreite benötigen, besonders wenn Quellen geladen werden (SLS-System, oder eine Datei mit vielen Quellen von einem Server). Es ist nahezu unmöglich diesen Overhead genau zu berechnen, aber es  kann eine akzeptable Annäherung gemacht werden. Jedoch gibt es dann einige Änderungen um weiterhin unbegrenzten Download (bzw. 1:4 Ratio) zu haben:
- unbegrenzter Download benötigt mind. 11kB/s UL statt 10kB/s
- 1:4 Ratio braucht mind. 4.5kB/s UL statt 4 kB/s


Include Overhead

bezieht bei der Berechnung des Up- und Downloads den Overhead (Traffic, der für Senden und Empfangen von Daten vom Server und anderen Usern, wie Queuerang, Namen, gesharte Files, Hashes, usw. benötigt wird) mit ein. Andere Methode: „zeige Overhead“ - hier wird der Overhead zusätzlich zum normalen Up- Download angezeigt 

Include TCP Ack Packets

ähnlich wie „Include Overhead“, rechnet den Uploadtraffic der durch die Bestätigung der geladenen Downloadpakete entsteht zum Upspeed hinzu. Bei 64 kb Downstream fallen etwa 1,5 Upstream als zusätzlicher Overhead an. Allerdings wird hier eine 1:4 Ratio erzwungen.

Low ID retry

Dieser Wert gibt vor, wie viele Verbindungs- Versuche  bei LowID zum selben Server stattfinden

Manage of active connection

korrigiert falls nötig automatisch die Werte für „max. Verbindungen pro 5 Sek. sowie Hardlimit sollten diese zu hoch und damit unvorteilhaft für eMule sein

max. Active Downloads

wenn zu viele Downloads in eMule aktiv sind, kann es sinnvoll sein nicht alle gleichzeitig zu laden, sondern die Bandbreite auf wenige Downloads zu verteilen. Dieses Feature sorgt dafür, dass nie mehr als die eingestellte Anzahl von Dateien gleichzeitig geladen wird. Die Anzahl ist frei wählbar, wobei 0 unendlich bedeutet.

Max. allowed QR:
gibt an, wie lang die Warteschlange maximal sein darf, in den man sich anstellt  

Maximum Download

hier wird der höchste Wert angegeben, auf den eMule den Download maximal setzen darf - errechnet sich aus dem Upload  (siehe „Ratio“)

Max. Ping allowed

wird die Option aktiviert, dann pingt eMule periodisch einen Server an, und gleicht den Upload so an, dass der Ping möglichst niedrig gehalten wird - gut für Online- Gamer

Max. Uploadslots

dieser Wert bestimmt, wie viele Leute gleichzeitig von euch hochladen können

Minimum Download
es wird der Wert eingetragen, auf den eMule den Download minimal setzen darf

Maximum Upload

hier wird der höchste Wert eingetragen, auf den eMule den Upload maximal setzen darf
Empfehlung: 12 kb für DSL (bei 16 kb verfügbar)

Minimum Upload
hier wird die Mindestbandbreite angegeben, auf die eMule den Upload minimal setzen darf
Empfehlung: 10 kb für DSL

.met File Controll

Aufräumen der .met-Dateien
 
- Expired time of known files (day) (0 = Disabled)
Ablaufdatum: Gibt an nach welcher Zeit die .met von unbenötigend Infos befreit wird

Minimize Number of opened Slots

versucht so wenig Slots wie möglich zu öffnen, was zur Folge hat, dass nur wenige Leute gleichzeitig im Upload sind, aber dafür schneller downloaden können. Dadurch wird ein wenig Traffic gespart

Multi-Queue

statt einer Queue für alle Dateien, die man freigegeben hat, wird hier jeder Datei ihre eigene Warteschlange zugeteilt. Das hat den Vorteil, dass sich für jede Datei gleich viele User anstellen können, und nicht in einer Warteschlange mit begrenzten Plätzen (wie normal) im Extremfall alle Leute die gleiche Datei haben wollen, alle anderen Dateien aber nicht vertreten sind.

Nick Thief/Hash-Thief (böses MOD Feature)
Feature, das den Namen bzw. den Hash anderer Clients klaut und verwendet um evtl. gesammelte Credits dieser User zu verwenden und somit schneller laden zu

NiTy
(böses MOD Feature)
alle NiTy-Mitglieder werden bevorzugt und dürfen bis zum eingestellten Upload (in MB) laden ohne gekickt zu werden.
Der eingestellt UL gilt auch für Friend-Slots

NNS

(Not Needed Sources = Nicht benötigte Quellen)

taucht ein Client mit dem Kürzel NNS ein der eigenen Warteschlange auf,  hat dieser zwar (teilweise) die Datei die man selbst benötigt, aber keine Chunks die von Interesse sind, weil man sie bereits hat. Bei bösen MODs sorgt der NNS Drop- Timer dafür dass diese Clients nach einer geringeren Zeit aus der Queue rausgeworfen werden als bei dem originalen eMule

NNS FQS HQRS AutoHL Timer

gibt an, in welchem Zeitabstand in Sekunden NNS, FQS (Full Queue Sources = Quellen mit voller Warteschlange) und HQRS (High Queue Rating Sources = Quellen, bei denen der Platz in der Warteschlange zu groß ist) aus dem Downloadqueue geworfen werden. es geschieht immer nur ein Rauswurfprozess zur selben Zeit.
Bsp.: hat man alle drei Optionen aktiviert und als Zeit 30 eingegeben, werden die NNS alle 2 Minuten aus dem Queue gekickt (30s + 30s + 30s + 30s).

Pay Back First
Jeder, der Credits hat, bekommt zusätzlich 1'000'000 Punkte in der Bewertung - Amount before triggering (Default 10 MB) Wert, ab welchem die Bonus- Punkte von „Pay Back First“ vergeben werden

Ports
Kommunikationskanal bei der Datenübertragung mittels TCP / IP. Analog zu den Telefonnummern von Nebenstellen einer Telefonanlage, Subadressen eines Internetdienstes auf einem Rechner. Bekannte Ports sind z.B. 21 (FTP), 23 (Telnet), 25 (SMTP), 110 (POP3) usw. WWW-Server arbeiten beispielsweise standardmäßig auf Port 80. Die Portnummer ist eine Zahl zwischen 0 und 65.535

eMule benötigt 4 Ports um sich zu einem Server und zu anderen Clients verbinden zu können.


Power-Sharing
/ Slot Relase
bei seltenen Dateien ist es sinnvoll diese sich schneller verbreiten zu lassen. Powershare sowie Slot Release (oder Slugfiller) sorgen dafür dass sich Release- Anforderungen nicht durch die Warteschlange kämpfen müssen sondern in der Reihenfolge des Queue-Platzes nacheinander direkt bedient werden. Also zum Zuge kommen obwohl noch etliche Clients bessere Queue-Plätze haben. Im Idealfall bekommt der User direkt nach dem Betreten der Queue den nächsten freiwerdenden Slot.

Prefer Share all

Es wird versucht, zuerst auf Server zu connecten, welche auch alle Files in den Index nehmen (manche Server beschränken die Anzahl der Dateien im Share). Server die das nicht machen, bekommen automatisch eine tiefere Verbindungs- Priorität

Quellenneuabfrage nach Zwangstrennung

dieses Feature soll bewirken, dass eMule nach einem IP Wechsel durch eine Zwangstrennung möglichst schnell wieder zu einer hohen Downloadgeschwindigkeit kommt. Da eure Quellen (die anderen Clients) die neue IP nicht kennen teilt ihnen eMule diese neue IP durch eine erneute Quellenabfrage auf schnellstem Wege mit.

QuickStart

nach einer eingestellten Zeit werden die Werte von eMule so verändert, wie es unter „Quickstart“ eingestellt wird - kann zum Creditsammeln (hoher Anfangs- UL), Quellensuchen (niedriger Anfangs- UL) usw. verwendet werden

Ratio

Grundsystem in eMule um Up- und Download aufeinander abzustimmen. Faustregel: wer viel gibt darf auch viel nehmen. Durch verschiedene MODs sind unterschiedliche Systeme möglich. Die Ratio kann nur in manchen MODs frei eingestellt werden da sie als fester Bestandteil von eMule ein faires Sharen ermöglichen soll.

Original eMule:
Upload < 4 kb -> Ratio 1:4
Upload < 10 kb und > 4 kb -> Ratio = 1:3

Upload > 10 kb -> Download unbegrenzt

Bedeutet soviel wie dass bei einem eingestellten Maximum des Uploads auf 8 kb der Download durch ein Ratio von 1:4 auf 32 kb begrenzt wird

Reconnect on LowID
wenn eMule eine LowID erhält verbindet er sich automatisch solange neu bis er eine HighID erreicht. Die Anzahl der Einloggversuche auf demselben Server ist manchmal einstellbar

Relase
eigentlich keine Einstellung, sondern ein zusätzlicher Button in der Toolbar. Fragt die Server nach neuen Dateien (Releases) ab und erleichtert so die Suche nach einer neueren eMule Version als die gerade verwendete oder nach zusätzlichen Hilfedateien. Optional ist eine Erweiterung dieser Funktion auf die Suche nach Releases auf eMule Seiten.

Save Upload Queue Waiting Time (SUQWT)

Wenn ein Client die eigene Warteschlange verlässt, speichert eMule dessen Wartezeit und ordnet sie ihm das nächste Mal, wenn dieser Client die Warteschlange betritt, wieder zu.

S.N.A.F.U.

Anti- Leecher Funktion bei eWombat


Start # files when added to a new category: 0

Wenn die Optionen "Select Category" und "Add file in paused mode" aktiviert sind, kann hier der Wert angeben, ab welchem eine File automatisch gestartet wird, wenn neue Files zusätzlich hinzugefügt werden


S.U.I.

(Secure User Identification = Sichere Benutzer- Identifikation)

Feature um den Credit- Klau durch Leecher einzudämmen. Jeder eMule legt zusätzlich zum Hash (preferences.dat) eine verschlüsselte Datei (cryptkey.dat) an die anderen Clients "beweist", dass der aktuelle User der echte Besitzer der Credits seines Hashs ist. Diese Funktion sollte unbedingt aktiviert sein.

Smart Upload
ähnlich wie "eXtended Upload", ist z.B. im Fusion- MOD zu finden und wird dort durch „Automatic Slot“ / „Datarate Control“ in den Einstellungen konfiguriert.

UL Slot Shaping

eMule kann immer nur eine bestimmte Menge Upload- Bandbreite zur Verfügung stellen. Dieser Wert wird entweder mittels des Upload- Limits eingestellt oder dynamisch durch ein entsprechendes Feature (Dynamic Upload, AMUC, SUC) bestimmt. Der erste Upload-Slot bekommt soviel Bandbreite, wie er verträgt. Der nächste Slot bekommt vom Uploadrest soviel wie er verträgt und so weiter. Das dient dazu dass der Upload des ersten Clients so schnell wie möglich über die Bühne geht, der nächste rutscht dann nach und wird auch so schnell wie möglich abgefertigt.

Upload-Management
(böses MOD- Feature)
es wird nur an Clients hochgeladen von denen man selbst etwas möchte sowie mit einem bestimmten Warteschlangenplatz

Upload-Protections
(böses MOD Feature)
verhindert, dass andere Clients länger als 16 Minuten  bzw. mehr als 1.5MB/3.5MB bei einem selbst laden können. Dadurch bekommt eMule bei vielen Clients Credits.

URL to Ping

wird eine spezielle Internetadresse angegeben, kann der Ping so möglicherweise schneller durchgeführt werden

Warteschlangengröße

begrenzt die Größe der Warteschlange (= Queue) auf einen bestimmten Wert. Ist dieser Wert erreicht werden keine weiteren Clients mehr aufgenommen. Empfehlung: größtmöglichen Wert einstellen da es die CPU kaum mehr belastet, jedoch mehr Clients die Chance bekommen zu downloaden

Webinterface

über diese Funktion kann eMule von jedem Internet- PS aus gesteuert werden. Bei Nichtverwendung empfiehlt es sich das Feature deaktiviert zu lassen da es ansonsten nur unnötige Angriffsmöglichkeiten für Hacker bietet

ZZUpload

Prinzip mit dem einzelne Dateiteile (Chunks) schneller im Netzwerk verteilt werden können. Bei eMule können nur komplette Chunks geshared werden, d.h. ein Chunk der gerade geladen wird kann erst weitergegeben werden wenn er vollständig geladen wurde. Zusätzlich vergibt eMule jedem Client der bei einem selbst gerade lädt etwa 3 kb/s. Bei 12 kb als eingetragenes Maximum wären das 4 Clients von denen jeder 3 kb/s erhält. Bei ZZUpload wird versucht die gesamte Bandbreite, die möglich ist, nur einem Client zur Verfügung zu stellen, so dass dieser den Chunk so schnell wie möglich selbst anbieten kann. Sobald der Transfer abgeschlossen wurde gibt er die volle Bandbreite dem nächsten Client usw.

Konkretes Beispiel: 4 Clients wollen alle denselben Chunk. Bei regulären 3 kb/s würde jeder Client 53 Minuten dazu benötigen (1 Chunk = 9,28 MB). Bei ZZUpload erhält der erste Client diesen Chunk bei 11 kb/s bereits nach 14 Minuten, der Zweite nach 27, der Dritte bekommt ihn nach 40 und der vierte schlussendlich nach 53 Minuten. Das Ergebnis ist für alle 4 Clients also dasselbe, nur hat dieser eine Chunk in der Zwischenzeit die Möglichkeit schneller verbreitet zu werden.

 

Kapitel 13: Begrifferklärungen


A4AF
(= Asked for another File, andere Datei angefordert)
Wenn man bei einem Clienten mit mehreren Downloads in dessen Warteliste steht, erhält der eigene Esel den Status "Asked for another File".
eMule kann immer nur eine Datei von einem User laden, nicht zwei oder mehr. Die A4AF Funktion ermöglicht es, dass eMule dann auch die anderen Dateien von demselben User bekommt.

Blacklist

„Schwarze Liste“, die meisten Server im eD2k Netz benutzen Filterregeln um netzwerkschädliche Clients abzublocken. Diese Clients kommen auf diese Blacklist (mehr in Teil 4: Server) 

Client

Filesharing Software wie z.B. Soulseek, Shareza, KaZaa, eMule oder eDonkey


Community-Sharing

Das ist die Folge eines fehlgeleiteten Protokolldesigns bei eDonkey. Der Community-String war dazu gedacht, besonders kleinen Interessengruppen (die also besonders exotisches und damit dauerhaft seltenes Material tauschen) die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig in den Upload-Queues zu bevorzugen. Heute wird dieses Feature allerdings nur noch mißbraucht und ist NICHT sinnvoll.

Datei-Hash

Jede Datei die in das Freigabenverzeichnis aufgenommen wird bekommt eine eindeutige Kennziffer und wird diese von nun an (unabhängig vom eingetragenen Dateinamen) eindeutig identifizieren

Hybrid

Manche P2P Clients nutzen mehrere Netzwerke von verschiedenen Filesharing- Lösungen gleichzeitig, so z.B. Earth Station 5, Overnet oder Sareaza

IP Filter

Mittlerweile haben wohl alle eMule Versionen die Möglichkeit anhand einer Blacklist bestimmte IPs zu filtern und zu blocken. Auf dieser Liste stehen viele Organisationen die anhand von Bots, Suchprogrammen oder Schnüffelattacken unser schönes Eselnetzwerk zu zerstören (Rechtslage beim Filesharing im nächsten Abschnitt). Viele dieser Organisationen wählen sich mit einer festen IP ins Internet ein, weswegen so etwas wie der IP Filter überhaupt Sinn macht. Diese IP Banlisten können überall im Internet heruntergeladen werden oder als URL zum automatischen Update direkt in eMule eingetragen werden.

Hier bekommt man eine Liste die man einfach per „paste and copy“ in die vorhandene ipfilter.dat des eMule hineinkopieren kann. Die vorhandene Liste um einzelne Einträge oder ganze IP Bereiche ergänzen geht so:

 im eMule Verzeichnis den config Ordner öffnen und die ipfilter.dat suchen. „Doppelklick“ -> „öffnen mit“ -> „Editor“

Jetzt kann die ipfilter.dat manuel bearbeitet und um beliebige Einträge erweitert werden.

Optional aktualisiert eMule die ipfilter.dat auch automatisch bei jedem Systemstart. Dazu im entsprechenden Einstellungsfeld eine gültige URL eingeben, z.B. diese.


Leecher
MOD der sich durch netzwerkschädliche Aktionen einen Vorsprung in der Warteliste oder einen schnelleren Download sichern möchte. Meist ohne eigenen Upload.

MOD

Modifizierte Variante des originalen Clients mit erweiterten Funktionen. Vorsicht vor Leechern und bösen MODs

Quellenaustausch (Source Exchange, XS)

Nachdem ein Client zu einem Server verbunden ist tauscht er sich nach und nach mit allen anderen Clients aus. Es werden mögliche Quellen für die eigenen Files im Download abgefragt und Serverlisten ausgetauscht.

Userhash

Einmalige Zahlenkombination die beim ersten Start eines Clienten gebildet wird und diesen von nun an (unabhängig vom eingetragenen Namen) eindeutig identifizieren wird, wichtig im Zusammenhang mit dem Creditsystem

Sichere Identifikation

(SI oder SUI) Clients mit SI oder SUI unterstützen den Cryptkey und sind weitestgehend sicher vor einem Userhash- Diebstahl durch Leecher

Cryptkey

Ein mit 364 Bit verschlüsselter RSA Code zusätzlich zum Userhash, wird zur gegenseitigen Identifizierung unter den Clients ausgetauscht um einen Diebstahl des Userhashs durch Leecher zu unterbinden.

Kademlia

Serverloses Netzwerk dass seit eMule Version 0.42a zusätzlich zu eD2k zur Verfügung steht, jedoch noch im Teststadium ist. (mehr in Teil 4: Server)

Overhead

Zusätzlich zu dem eigentlichen Up- bzw. Download entsteht ein reger Traffic durch die Quellenabfragen, der Overhead.

Warteschlange (Queue)

Kann man sich bildlich vorstellen, jeder Client muss sich bei dem Client bei dem er downloaden möchte in dessen Warteschlange anstellen; zusammen mit den anderen Clients die auch von diesem downloaden möchten.

Webinterface

Funktion um eMule von jedem beliebigen Internetzugang aus steuern zu können

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