Die Nebenwirkungen von Testosteron (-Ersatztherapie)

Wer bereits etwas Ă€lter ist und spezielle Anzeichen fĂŒr einen Late Onset Hypogonadismus, also einem Mangel an Testosteron bei sich entdeckt, leidet höchstwahrscheinlich unter einem zu niedrigen Testosteronspiegel, sofern es sich nicht um eine benigne Prostatahyperplasie handelt.

Erste Zeichen fĂŒr einen Mangel von natĂŒrlichem Testosteron können zum Beispiel, vermehrte Antriebslosigkeit, verminderter Bartwuchs oder abnehmende Muskelmasse sein.

Bei einigen MĂ€nnern machen sich die Symptome (nĂ€chtlichen Erektionen) deutlich bemerkbar, andere wiederum spĂŒren sie gar nicht.

Bei denjenigen, die extrem darunter leiden, hilft kein abwartendes Beobachten, sondern es kann eventuell eine Testosteronersatztherapie weiterhelfen.

Je nach Therapie und betreffender Person, können sich negative Begleiterscheinungen einstellen, denn je höher die Dosis angesetzt wird, desto vermehrt ist mit möglichen Nebenwirkungen zu rechnen.

Ein Testosteronmangel muss auf jeden Fall von einem Arzt individuell diagnostiziert werden, der diese Substitution mit Testosteron, dann auch ĂŒberwacht und begleitet.

Bei einem Verdacht auf zu niedrigem Testosteron setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung und nutzen sie die vom Arzt verordnete Maßnahme, sowie allgemeine Informationen.

Zudem muss vor Beginn einer Substitutionstherapie mit Testosteron bei Patienten ĂŒber 45 Jahren, ein Prostatakarzinom durch Tastuntersuchung, PSA-Bestimmung (prostataspezifischen Antigens) und durch weitere klinische Symptome, ausgeschlossen werden.

Wichtig ist vor allem bei einem ausgeprÀgtem Hypogonadismus die Dosierung.

Hierbei ist es sinnvoll, zunĂ€chst eine teilweise Testosterongabe mit anabolen Steroiden durchzufĂŒhren, damit abweichende Leberfunktionswerte ausgeschlossen werden.

Welche Nebenwirkungen verursacht ein zu niedriger Testosteronpiegel?

Testosteronwerte schwanken von Mann zu Mann, der Spiegel ist jedoch am Morgen deutlich höher, als am Abend. Zudem spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, die zu einem zu niedrigen Testosteronspiegel beitragen. Hierzu zÀhlen unter anderem:

  • starkes Übergewicht (Adipositas)
  • hoher Alkohol- und/oder Drogenkonsum
  • anstrengende körperliche AktivitĂ€ten
  • psychischer Stress
  • schwere Infektion (schwere HustenanfĂ€lle) oder chronische Erkrankungen, beispielsweise Diabetes Typ 2.

Wichtige Hinweise eines Late-Onset Hypogonadism weisen körperliche VerÀnderungen aus, wenn es um das Absinken des Testosteronspiegels geht.

nebenwirkungen testosteron

Die Bildung von Hormonen, fĂŒr die zentrale Steuerung der Testosteronproduktion, kann aufgrund von klinischen Symptomen gestört sein. Hierzu gehören:

  • Hypophysen Insuffizienz (Funktionsmangel oder Ausfall der Hypophyse)
  • Hypophysen Adenom (gutartige Geschwulst in der Hypophyse)
  • unerwĂŒnschte Wirkungen von Medikamenten, Drogenkonsum oder Toxine
  • Kallmann-Syndrom
  • Gehirnverletzungen

Störungen oder Erkrankung der Hoden (primÀrer Hypogonadismus). Die Leydig- Zellen sind nicht in der Lage Testosteron zu bilden. Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

  • Fehlen oder Funktionsverlust der Hoden
  • HodenentzĂŒndung
  • Hodenverletzung
  • Hodentumorkrebs (Behandlung mit B. Bicalutamid)
  • Klinefelter-Syndrom
  • systemische Erkrankungen (Leberzirrhose)
  • Behandlung von Knochenmetastasen

Neben den erwÀhnten Wirkungen, von zu niedrigem Testosteron, kann es in seltenen FÀllen zu weiteren gesundheitlichen BeeintrÀchtigungen kommen und es ist sogar möglich, dass dieser Umstand, Folgeerkrankungen nach sich zieht, wenn nicht eine Behandlung mit Testosteron erfolgt. Hierzu zÀhlen unter anderem:

  • mĂ€nnlicher Hypogonadismus (verminderte oder fehlende AktivitĂ€t der Hoden)
  • Erektionsstörungen und Impotenz (insbesondere lĂ€sst das sexuelle Verlangen nach)
  • Muskel-und Knochenschwund (Osteoporose)
  • metabolisches Syndrom: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterin- und Blutzuckerwerte
  • Diabetes Typ 2
  • bedingten Haarausfall
  • Blutarmut (geringe Anzahl roter Blutkörperchen)

Generell sollte keine Person, die einen Verdacht hat unter zu wenig Testosteron zu leiden und klinische Symptome aufweist, dieses Kriterium auf die leichte Schulter nehmen und den behandelnden Arzt konsultieren, damit eine Behandlung mit Testosteron erfolgen kann.

Bei einem nicht normalem Testosteronspiegel kann dieses mit einer frĂŒhzeitigen Diagnose, sowie einer Substitutionstherapie mit Testosteron, gegebenenfalls ausgeglichen werden.

In Frage kommen Pflaster, Gele oder Injektionstherapien. Zudem arbeitet die Forschung in Zusammenarbeit mit dem Abdata Pharma Daten Service, stÀndig an neuen effektiveren Methoden, um einen Testosteronmangel zu behandeln.

Welche Nebenwirkungen verursacht ein zu hoher Testosteronspiegel?

Im Gegensatz von zu niedrigem Testosteron, kann das genaue Gegenteil der Fall sein, wenn Sie sich Testosteron kaufen und selbst anwenden. Ein zu hoher Testosteronwert begĂŒnstigt einige Verhaltensweisen, die vorher nicht bekannt waren. Zum Beispiel macht sich dieses durch aggressive Verhaltensweisen bemerkbar, aber auch durch eine Risikobereitschaft, die in vielen FĂ€llen nicht positiv endet.

In der Regel beeinflusst das gebundene Testosteron auch soziale Interaktionen, doch auch die Umwelt kann durchaus auf den Hormonhaushalt einwirken. Erwiesenermaßen fördert ein hoher Testosteronspiegel die Bereitschaft, sich mit anderen Personen messen zu mĂŒssen.

Das Testosteron in hoher Dosierung sportliche Leistungen ankurbelt ist allgemein bekannt, dass es sich auf das sexuelle Verhalten auswirkt, ist auch nicht von der Hand zu weisen, es handelt sich schließlich um das wichtigste Sexualhormon.

Allerdings sollten diejenigen, die ĂŒber einen zu hohen Testosteronwert verfĂŒgen, dieses nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn zu viel von dem Botenstoff hat eine androgene Wirkung und kann ĂŒble Konsequenzen nach sich ziehen:

Die Liste der negativen Begleiterscheinungen bei zu viel Testosteron ist lang. Es kann unter anderem zu diesen Auswirkungen fĂŒhren:

  • Brustwachstum
  • Brustschmerzen
  • Hodenverkleinerung
  • Hodenschmerzen
  • Verminderung der Spermienanzahl
  • Gewichtszunahme
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Wassereinlagerungen
  • VerĂ€nderung der Blutsalze
  • Erhöhter Anteil von roten Blutkörperchen

Das ist jedoch noch nicht alles, denn diese Liste könnte fast endlos weitergefĂŒhrt werden. Dazu leiden MĂ€nner mit Late Onset Hypogonadismus oft unter MigrĂ€ne, Tremor (Zittern), Herz-Kreislauf-Störungen und Durchfall, sowie Übelkeit, als auch unter in verschiedenen Bereichen Allergien.

Die ernsthafteren FÀlle zeigen sich in der VerÀnderung der Leberfunktionswerte und einem reduzierten Harnstrahl.

HyperlipidÀmie

Erhöhte Blutfettwerte oder HyperlipidÀmie genannt, können nicht nur durch zu viel Testosteron hervorgerufen werden, sondern auch durch einen besonders ungesunden Lebensstil. Nicht selten spielen Bewegungsmangel, zucker- und fettreiche ErnÀhrung (Albumin gebundene Lebensmittel), als auch Fettleibigkeit eine Rolle.

Hinzu kann dieser Umstand zu Krankheiten wie Diabetes mellitus, Morbus Cushing, Gicht und Nierenfunktionsstörungen fĂŒhren.

Polyglubie

Bei zu vielen roten Blutkörperchen, sprechen Experten von einer Polyglubie. Es handelt sich entweder um eine eigenstÀndige Erkrankung oder die Folge einer Erkrankung. Das Risiko, dass es bei zu wenigen roter Blutkörperchen zu einer Verdickung des Blutes kommt, wird als besonders hoch eingestuft.

In viele FĂ€llen entsteht eine Polyglubie durch Sauerstoffmangel, kann jedoch auch von einer Herz- bzw., Lungenerkrankung herrĂŒhren. Das Angro der Polyglobie erkrankten Personen, verfĂŒgt allerdings ĂŒber einen zu hohen Testosteronwert, dieses muss dringend von einem Arzt behandelt werden.

Ödeme

Wassereinlagerungen oder Ödeme sind FlĂŒssigkeitsansammlungen, die sich in Schwellungen Ă€ußern. Entweder sie zeigen sich am gesamten Körper oder nur regional. Nicht nur durch große Hitze oder nach langem Stehen können Ödeme entstehen, sie können durchaus ein Hinweis auf einen zu hohen Testosteronspiegel sein.

Die Sexualhormone verfĂŒgen gerade in Bezug auf die Wasserretention zum Teil ĂŒber einen gegensĂ€tzliche Wirkung. Ein Überschuss kann die Ödem Neigung verstĂ€rken, ein Mangel an Gelbkörperhormonen jedoch ebenfalls.

Durch eine entsprechende Behandlung mit Testosteron, kann eine solche Dysbalance ausgeglichen und die Ödem- Neigung positiv beeinflusst werden.

Nebenwirkungen einer Testosteronersatztherapie mit Gel oder Spritzen

Nicht nur MĂ€nner, sondern auch Frauen können im fortgeschrittenen Alter Hormondefizite entwickeln. In der Regel werden die unerwĂŒnschten Wirkungen durch einen Arzt, nach ausgiebiger Untersuchung und dem Messen der Blutwerte, erkannt und zu einer Behandlung geraten.

Zur sogenannten Hormonersatztherapie stehen bis heute entweder Testosteron-Depotspritzen und Pflaster zur VerfĂŒgung. Relativ neu auf dem Markt ist ein Gel zur Behandlung von niedrigem Testosteron.

Der Ausgleich eines Hormondefizites kann zahlreiche positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus mit sich fĂŒhren. Neben der Verbesserung vom allgemeinen Wohlbefinden, stehen der Aufbau von Muskulatur, der Abbau von Bauchfett, sowie die Blutneubildung an erster Stelle.

Auch eine Zunahme der Libido, als auch von sexuellen AktivitĂ€ten wurde bei MĂ€nnern nach einer Hormonsubstitution beobachtet. Testosteron trĂ€gt maßgeblich positiv zur KnochenstabilitĂ€t, zur Stimmungslage, sowie zum Erinnerungs- und Denkvermögen bei.

Allerdings ist eine Testosteronerhöhung durch Injektionen oder einem Gel wirksam, kann jedoch auch zu einem stark schwankenden Hormonspiegel beitragen, der hĂ€ufig nicht im gewĂŒnschten Bereich liegt.

Orale PrÀparate können den Wert nicht vorhersehbar normalisieren und Injektionsprodukte gehen mit anfangs hohen, zu einem spÀteren Zeitpunkt mit einem zu niedrigen Spiegel konform.

Nebenwirkungen von Gel

Der Absatz von Hormongel ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, einerseits angetrieben durch Werbeversprechen, andererseits zur eigenen Hormonsubstitution. Feststeht, dass die PrÀparate zwar die Masse von Muskeln erhöhen und die Fettmasse senken, weswegen sie gerade in der Bodybuilding-Szene vermehrt eingesetzt werden.

Als Nebenwirkungen zeigten sich bei Probanden, ein Anstieg des PSA-Wertes und ein Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einige der Personen erkrankten an einem Prostatakarzinom. Zu den weiteren Nebenwirkungen zÀhlen:

  • Aggression
  • Schlaflosigkeit
  • Hautreaktionen
  • Akne
  • Alopezie (Glatzenbildung)
  • Hautrötungen durch gesteigerte Durchblutung
  • Vermehrte Bildung von Hautfett
  • Kontaktdermatitis
  • GefĂ€ĂŸerweiterungen
  • AnĂ€mie

Die Liste der Nebenwirkungen, in Bezug auf ein Testosterongel könnte weitergefĂŒhrt werden, alle anderen negativen Wirkungen sind dahingegen, als harmlos zu bezeichnen.

Die oben aufgefĂŒhrten Informationen bezĂŒglich der Nebenwirkungen, betrafen mindestens einen von 1.000 behandelten Patienten.

Nebenwirkungen von Spritzen

SĂ€mtliche Grundlagen von Depotspritzen beruhen auf durchgefĂŒhrten klinischen Studien. Diese zeigten, dass sich bereits in der ersten Woche nach der ersten Injektion der Testosteronspiegel anhob. Allerdings litten einige der Patienten unter Stimmungsschwankungen.

Ein DepotprĂ€parat mit Testosteronundecanoat, einem sogenannten Ester, ist eine Variante des natĂŒrlichen Androgens Testosteron. Nach der intramuskulĂ€ren Injektion wird Testosteron allmĂ€hlich freigesetzt und von Serumesterasen durch Abspaltung der Seitenkette ins Blut gefĂŒhrt.

Je höher allerdings die Dosis ausfĂ€llt, desto grĂ¶ĂŸer ist das Risiko von unerwĂŒnschten Nebenwirkungen. Hierzu gehören in erster Linie LeberschĂ€den, Unfruchtbarkeit, Herzinfarkt oder auch Schlaganfall. Selbst TodesfĂ€lle sind nach einer Testosterontherapie nicht ganz auszuschließen.

Sind schwere Nebenwirkungen von Testosteron möglich?

Zu den schweren Nebenwirkungen gehören, wie oben bereits zusammengestellt, ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eine Hormonsubstitution darf aus diesem Grund immer nur von einem behandeldem Arzt durchgefĂŒhrt werden.

Damit es zu einem normalen Testosteronspiegel kommt, mĂŒssen im Vorfeld einige Untersuchungen stattfinden, von denen nicht nur eine genaue Diagnose abgeleitet wird, sondern auch die Form der Behandlung, als auch der genauen Dosierung.

Gerade bei Spritzen wird nur der Arzt speziell handanlegen, da diese intramuskulÀr eingesetzt werden und es anderenfalls zu mehr oder weniger starken Verletzungen kommen kann.

Wie kann ein Testosteronmangel ohne Nebenwirkungen behoben werden?

Wer nicht ĂŒber einen ausgeprĂ€gten Hypogonadismus verfĂŒgt und nur leichte Schwankungen bei seinem Testosteronspiegel feststellt, greift in der Regel zu einem Testosteron Booster NahrungsergĂ€nzungsmittel, die der Markt zahlreich anbietet.

Extra-Produkte, die bei niedrigem Testosteron helfen, sind in Form von chemisch hergestellten PrĂ€paraten oder auf pflanzlicher Basis zu erwerben. Zu einem der besten natĂŒrlichen Mittel gehört unweigerlich Testo Prime, welches sich vielfach bewĂ€hrt hat.

TestoPrime ist eine natĂŒrliche UnterstĂŒtzung, um einen Testosteronspiegel in Waage zu bringen oder ihn diskret zu erhöhen. Das sogenannte Supplement besteht aus FDA-zugelassenen natĂŒrlichen Inhaltsstoffen, deren Sicherheit klinisch ĂŒberwacht wird.

Das Mittel ist weiterhin in der Lage, die Zunahme von magerer Körpermasse zu fördern und im Umkehrschluss, unerwĂŒnschtes Fett zu verbrennen. Das Produkt bietet eine Reduktion von Stressfaktoren, steigert die Muskelkraft und nicht zuletzt ist eine Steigerung der Umwandlung von Fett in Energie zu beobachten.

Fazit

Damit es nicht zu unerwĂŒnschten Nebenwirkungen kommt, muss in jedem Fall eine Erhöhung oder ein zu niedriger Testosteronspiegel, von einem Arzt diagnostiziert werden.

Kommt es zur Verwendung von einem PrĂ€parat, wird dieser einen Patienten so gut wie möglich aufklĂ€ren (aufgrund Daten des Abdata Pharma- Daten- Service) und auch ĂŒber mögliche Nebenwirkungen informieren.

Gerade bei einem zu hohen Testosteronwert wird ein Arzt, auf eine medikamentösen Kastration zurĂŒckgreifen, bei der zuerst ein Medikament in Form einer Tablette einmal tĂ€glich pro Woche verabreicht wird und anschließend eine Injektion erfolgt.

So kann die Produktion von Testosteron ĂŒber Regelmechanismen im Gehirn blockiert werden. Diese Behandlung wird in der Regel nur bei Patienten mit einem Hodenkarzinom angewendet.

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