Testosteronmangel: Die Anzeichen erklärt

Testosteron ist bekanntlich das wichtigste Hormon beim Mann. Gebildet wird das Hormon in den Leydig-Zellen, als auch in der Nebennierenrinde und Leber.

Auch Frauen verfügen über den sogenannten Botenstoff, wenn auch nicht in einer so hohen Konzentration, wobei die Bildung in der Regel, in den Eierstöcken erfolgt.

Über die Blutbahn, wird Testosteron in unterschiedliche Organe transportiert, welche einen Androgenrezeptor aufweisen müssen. Dieses sind unter anderem folgende:

  • Gehirn
  • Hoden
  • Prostata
  • Muskeln usw.

Mit zunehmendem Alter (etwa zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr), kann es zu einer Abnahme des männlichen Testosteron kommen, welches Beschwerden nach sich ziehen kann. Doch nicht bei jedem Mann wird daher gleich ein Testosteronmangel erkannt bzw. muss behandelt werden.

Als Normwert bei einem erwachsenen Mann gilt eine Testosteron-Gesamtkonzentration von über 12,0 nmol l im Blutserum und von 243 pmol/l an freiem Testosteron. Ein Wert unter den bestimmten 8 nmol l gilt als pathologisch, während Werte, die zwischen 8 und 12 nmol l liegen, als Grauzone deklariert werden. Ein klinisch relevanten Testosteronmangel wird von Ärzten, als Hypogonadismus bezeichnet.

Ob es sich um einen Mangel der Hormone handelt, was einer ärztlichen Behandlung bedarf oder andere Ursachen vorliegen, können Männer nicht nur an ungewohnten Hitzewallungen erkennen, sondern z.B. an unterschiedlichen Beschwerden herausfinden.

Anzeichen für Testosteronmangel beim Mann

Im Vorfeld wäre abzuklären, dass nicht alle Männer, die gleichen Symptome eines Testosteronmangels aufweisen müssen, auch wenn Stress der Hauptindikator ist. Erste Zeichen variieren meist schnell einmal und hängen nicht nur vom Alter desjenigen ab, sondern auch vom Ausmaß und der Dauer des Mangels, was eine Diagnose umso schwieriger gestaltet.

anzeichen von testosteronmangel

Es existieren mögliche Symptome eines Testosteronmangels. Diese wären:

  • Rückgang der fettfreien Körpermasse, sowie der Muskelmasse
  • viszerale Fettleibigkeit, überwiegend in der Bauchregion
  • Rückgang der Knochenmineraldichte (Osteoporose) mit erhöhtem Risiko von Frakturen
  • Libidoverlust
  • weniger Körperbehaarung
  • kleine Hoden
  • männliche Infertilität (Zeugungsunfähigkeit)
  • Schlafstörungen
  • Hitzewallungen

Zu den Ursachen, die einen Mangel an Testosteron auslösen können, gehören diese Symptome:

  • starkes Übergewicht, ausgelöst durch ungesunde und unausgewogene Ernährung
  • hoher Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamentenmissbrauch
  • psychischer Stress
  • ungewohnt schwere körperliche Arbeiten
  • Infektionen oder chronische Erkrankungen wie 2 Diabetes

Metabolisches Syndrom

Die Symptome, die erst zu einem Testosteronmangel im Blut führen können, sind in der Pubertät und im männlichen Erwachsenenalter nicht großartig miteinander zu vergleichen. Bei Jungen sind es eher das Ausbleiben der Stimmveränderungen, unterentwickelter Hoden und Penis, aber auch Störungen der Spermatogenese (Bildung von Sperma).

Bei Erwachsenen kann eine Abnahme für sexuelle Verlange auftreten, und ein Rückgang der Muskulatur ist zu bemerken. Zudem kommen Zunahme von Bauchfett und Stimmungsschwankungen hinzu.

Ein Merkmal, welche auf Testosteronmangel im Körper hinweist ist: ein metabolisches Syndrom

Hierbei handelt es sich nicht um eine separate Erkrankung, sondern um ein Bündel, welches aus Risikofaktoren besteht. Nicht umsonst wird das metabolische Syndrom von einem Arzt bei entsprechender Diagnose, als „tödliches Quartett“ bezeichnet. Die Symptome und Beschwerden bestehen aus:

  • zu hoher Anteil von Bauchfett
  • hohe Blutzucker- und Blutfettwerte
  • Bluthochdruck

Jeder dieser einzelnen Faktoren für sich, erhöht bereits das Risiko an Gefäßkrankheiten, wie z. B. Arteriosklerose, zu erkranken. Mögliche Folgen eines Testosteronmangels sind nicht nur Schlaganfall oder ein Herzinfarkt, sondern das metabolische Syndrom ist in der Lage, eine manifeste Diabetes Typ 2 oder Nerven-, sowie Organschäden nach sich zu ziehen.

Die Ursache ist eine sogenannte Wohlstandskrankheit, nämlich zu viel und zu reichliches Essen, als auch zu wenig Sport. Viel Bauchfett führt zu krankhaften Veränderungen im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, denn über das Hormon Insulin, hängt wiederum die Verstoffwechslung von Fetten und Zucker zusammen.

Insulin bewirkt unter anderem, dass sich Wasser und Natrium in den Nieren ansammeln, was den Flüssigkeitshaushalt im Gefäßsystem negativ beeinflusst. Das Ergebnis ist: Der Blutzuckerspiegel kann nicht richtig sinken, zugleich steigen Blutfettwerte und Blutdruck an.

Das Hauptsymptom äußert sich jedoch in Übergewicht und einer eventuellen Dauermüdigkeit. Aufgrund der Insulinresistenz treten bei manchen Personen erste Anzeichen in Form von Diabetes auf. Dieses erzeugt Beschwerden, wie ein extremes Durstgefühl und häufig auch Müdigkeit.

Erektile Dysfunktion

Eine verminderte Sexualität des Mannes kann nicht nur durch zu wenig Testosteron, sondern durch verschiedene Beschwerden beeinflusst werden. Eine Ursache des Testosteronmangels ist, die erektile Dysfunktion. Hiervon sprechen Experten, wenn keine ausreichende oder eine verminderte Erektion normal erfolgen kann und somit nur ein unbefriedigendes Ergebnis für sexuelle Belange vorliegt.

Die sexuelle Lust (Libido) ist zwar vorhanden, kann jedoch nicht ausgeführt werden. Der Betroffene wird somit mit einem vermeintlichen Versagen konfrontiert. Eine erektile Dysfunktion kann wiederum von mehreren Faktoren geprägt sein. Hierzu zählen unter anderem:

  • arterielle Durchblutungsstörung
  • koronare Herzkrankheit
  • neurologische Erkrankung
  • vorherige Operation im Genitalbereich

Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente oder ein zu hoher Alkohol, sowie Nikotinkonsum können, als verschiedene Ursachen dienen und das Testosteron beeinflussen. Studien belegen, dass eine Dysfunktion mit zunehmendem Alter und speziell bei Männern ab 40 Jahren auftritt.

Nach einer Studie in Deutschland ist einer von 100 Männern bis zum 40. Lebensjahr von zu wenig Testosteron betroffen. Bei den zwischen 60- und 70-Jährigen waren es hingegen schon über 30 Prozent der Probanden.

Hypogonadismus

Bei einem Hypogonadismus handelt es sich um eine endokrine Funktionsstörung des Mannes, die zu einem Testosteronmangel führt. Primärer Hypogonadismus entsteht durch eine Störung der Testosteronproduktion in den Hoden, der Sekundäre wird durch eine Störung der hypophysären Releasing Hormone hervorgerufen, während ein tertiärer Hypogonadismus durch eine Störung des Hypothalamus entsteht.

Symptome sind verzögerte oder ganz ausbleibende Pubertät, fehlendes Peniswachstum, als auch geringes Hodenvolumen, Hochwuchs und gering ausgeprägte sekundäre Geschlechtsmerkmale.

Eine Diagnose bei einem Verdacht auf einen Testosteronmangel kann ein Arzt nur dann stellen, wenn im Vorfeld eine körperliche Untersuchung, sowie zwei Laboruntersuchungen stattgefunden haben um, die Werte zu bestimmen.

Eine Behandlung des Hypogonadismus erfolgt bei erwachsenen Männern in der Regel durch Gabe von Testosteron. Voraussetzung der sogenannten Ersatztherapie, ist eine genaue Kenntnis der Ursache, die für den Mangel ursächlich ist und helfen kann.

Als Darreichungsformen kommen kurz wirkende, als auch lang wirkende Präparate infrage. Hierzu zählen folgende Alternativen:

  • orale Medikamente
  • intramuskuläre Injektionen
  • Gels
  • Pflaster

Die Entscheidung, welches der Produkte zur Anwendung kommt, wird der Patient gemeinsam mit seinem Arzt treffen.

Woran erkennt man Testosteronmangel am besten?

Die Abnahme der sexuellen Lust ist eines der Merkmale von einem sinkenden Testosteronspiegel. Es existieren weitere Beschwerden, woran ein Mann einen Mangel ausmachen kann.

Ein Testosteronmangel kann entweder angeboren sein oder er besteht aus einem Problem in den Hoden. Ist hingegen die Funktion der Hirnanhangdrüse gestört, die an der Testosteronproduktion maßgeblich beteiligt ist, liegt ein sekundärer Hypogonadismus vor.

Weiter Gründe sind z.B.:

  • Verbrennungen
  • Opiate-Missbrauch
  • Krebstherapie
  • Niereninsuffizienz

Allerdings tritt ein vollkommen normaler Testosteronmangel, der mit verminderte Körperbehaarung einhergeht, auch während des fortgeschrittenen Alters auf. Ab einem Alter von circa 40 Jahren nimmt der Testosteronspiegel eines Mannes um etwa 1-2 Prozent ab.

Im direkten Vergleich zur weiblichen Menopause, sind die damit verbundenen Symptome, allerdings sehr individuell und unterschiedlich stark ausgeprägt.

Testosteronmangel natürlich beheben

Viele versuchen wegen eines Testosteronmangels diesen auf natürliche Weise, mit einem Testosteron Booster zu beheben, was durchaus legitim ist.

Unter einer Vielzahl von Produkten fällt ein Präparat ins Auge. Es handelt sich hierbei um TestoPrime, welches aus rein natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird.

Durch die Einnahme von lediglich 4 Kapseln pro Tag kann der Nutzer seinen Testosteronspiegel wieder auf ein normales Level bringen, sodass der Körper nicht mit chemischen Substanzen belastet wird

Fazit

Eine Therapie in puncto Testosteronmangel richtet sich nach der oder den auslösenden Ursachen und ist abhängig von Art, sowie Ausmaß der sexuellen Störung.

Ist der Mangel in einer körperlichen Ursache begründet, ist anzuraten, dass Betroffene einen Sexualtherapeuten, anstelle von einem Arzt aufsuchen.

Allerdings ist es sinnvoll, zuerst immer einen Arzt zu involvieren, um eine entsprechende Diagnose gestellt zu bekommen und um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.

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