Testosteronmangel bei jungen Männern

Testosteron wird mit Abstand, als wichtigstes Hormon, des Mannes bezeichnet.

Allerdings liegt der Testosteronspiegel im Laufe der Jahre, gerade oft bei Übergewicht, niedriger.

In der Regel geschieht es ab dem 40. Lebensjahr, wobei viele Männer diesen Umstand nicht einmal bemerken.

Andere wiederum haben mit Unannehmlichkeiten zu rechnen.

Diese bestehen aus dem Problem sei es zunehmende Müdigkeit, Abgespanntheit, nachlassende Libido oder Depressionen.

Sollten diese Anzeichen bemerkt werden, muss der Mann, den es betrifft, in die Endokrinologie, um Risiken auszuschließen.

Testosteronmangel in jungen Jahren

Die Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt, wird als zentraler Impulsgeber zur Steuerung des Hormonhaushaltes beim Mann angesehen. Hier werden u. a. Hormone ausgeschüttet, die die Schilddrüse, die Hormonproduktion in den Hoden und die Cortisolausschüttung in der Nebenniere steuern.

Ein Testosteronmangel kann allerdings nicht nur ältere Herren betreffen, sondern wird vielfach auch bei jüngeren Männern diagnostiziert. Bei Patienten, die eine unauffällige Pubertät durchliefen, kann es im weiteren Verlauf ihres Lebens, ebenso zum Hormonmangel kommen.

Produzieren die Hoden nun in jungen Jahren zu wenig an Testosteron und es kommt zu einem Mangel, können Geist und Körper erheblich leiden. Bei einem zu niedrigen Testosteronspiegel, Experten sprechen dann von einem Hypogonadismus, verfügt der Körper also über zu wenig von diesem Botenstoff. Es tritt unweigerlich ein Testosteronmangel junge Männer ein.

Die Anzeichen, die für einen Mangel an Testosteron beim Mann sprechen, sind unter anderem:

  • allgemeine Kraftlosigkeit
  • geringere Leistungsfähigkeit bei Arbeit und Sport
  • Knochendichte sinkt (Risiko von Knochenbrüchen)
  • Erektionen sind schwerer zu bekommen
  • die Lust des sexuellen Verlangens nimmt ab
  • Risiko an Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken steigt

Ursachen

Abgeschlagenheit, nachlassende Libido, zunehmender Speck in der Bauchgegend und Stress, können häufige Symptome bei jungen Männern sein, die über einen Mangel der Testosteronproduktion verfügen. Galt dieser männliche Testosteronmangel in der Vergangenheit nur mehr für ältere Senioren, wird er immer häufiger auch bei jungen Männern in der Endokrinologie diagnostiziert.

Eine Detect- Studie, durchgeführt vom Arzt Harald Jörn Schneider belegte, dass selbst 30- bis 40- Jährige die Ursache einen zu niedrigen Testosteronspiegel aufweisen, wenn bestimmte Risiken aufeinander treffen. Laut Schneider sind dieses Personen mit einem bauchbetonten Übergewicht, aber ebenso betroffen sind Männer, mit chronischen Erkrankungen oder mit metabolischem Syndrom.

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Hierbei handelt es sich mehr um eine Kombination aus zu hohen Blutfetten, Blutzucker, hohem Blutdruck und Übergewicht. Allerdings konnten sämtliche Detect- Studien nicht zu einhundert Prozent nachweisen, welche Ursache und was die Folgen des männlichen Testosteronmangels sind.

Es sind jedoch auch eindeutige Erkrankungen bekannt, die auf einen Hormonmangel hinweisen. Hierzu zählen Störungen der Hypophysen- Funktion oder der Hoden und Übergewicht. Die Beschwerden sind unspezifisch, sodass entsprechende Diagnosen schwer zu stellen sind.

Die oben erwähnten, darauf hinweisenden Beschwerden, sind nicht zu verallgemeinern, denn es gibt Menschen mit geringfügig zu niedrigen Testosteronwerten, die beschwerdefrei leben.

Wir können nur empfehlen, sind Symptome oder Beschwerden bekannt, sollte der Patient nicht zögern und einen Facharzt (Endokrinologie) aufsuchen, der weitere Untersuchungen und Tests veranlasst.

Verzögerte Pubertät (Pubertas Tarda)

Bei einer verzögerten Pubertät, handelt es sich bei dem Patient, um ein Ausbleiben der normalen Pubertätsentwicklung (Genitalentwicklung, Hodenwachstum), bei Jugendlichen, bis zu einem Alter von circa 14 Jahren. Der Begriff stellt keine eigenständige Erkrankung dar, sondern ist lediglich eine Zustandsbeschreibung. Einige Ursachen des Testosteronmangels, also einer Pubertas tarda lauten:

  • konstitutionelle Entwicklungsverzögerung (KEV)
  • Funktionsstörung der Hypophyse (mögliche Krankheitsbilder sind isolierte endokrine Hodenfunktion, Kallmann-Syndrom)

Kennzeichnend für beide Krankheitsbilder sind ausbleibende oder nur rudimentäre Pubertätsentwicklungen, ungeachtet des Alters. Zwischen Testosteronmangel und Haarausfall besteht kein Zusammenhang. Durch den Testosteronmangel kann es oft zur Unterentwicklung von Penis, Hoden und Prostata kommen. Zudem sind geringe Scham-, Achsel- und Körperbehaarung mit ausbleibendem Bartwuchs und fehlende Muskelmasse typisch.

Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung (KEV)

Von der konstitutionellen Entwicklungsverzögerung ist ungefähr einer von 40 Jungen betroffen. Die Ursachen allerdings sind bis zum heutigen Tag nicht eindeutig geklärt.

Vermutet werden, genetische Einflüsse, oftmals durch beide Elternteile ausgelöst. Typisch für die KEV ist, dass Pubertätsentwicklungen mit zeitlicher Verzögerung einsetzen, dann in der Reihenfolge der Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale, der klassischen Norm entsprechen.

Zur Beurteilung, ob es sich in dem jeweiligen Alter um eine KEV handelt, gehören nicht nur Anamnesegespräche, sondern das Erstellen einer Wachstumskurve, die Bestimmung des Knochenalters (Röntgen von Handwurzelknochen), sowie auch Tests zur Stimulierbarkeit von körpereigenen Hormonen.

Es besteht die Möglichkeit, durch Injektionen von Testosteron Enanthat (50 bis 250 mg z. B. der Firma Ferring GmbH), über einen Zeitraum von mehreren Monaten, eine Pubertät einzuleiten. In vielen Fällen kommt es erst nach Beendigung einer Therapie zur spontanen Aktivierung der körpereigenen Hormonproduktion und somit zur Produktion von Testosteron.

Funktionsstörungen der Hypophyse

Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist eine der wichtigsten Drüsen und befindet sich im Schädelinneren. Sie steuert nicht nur Hormone, sondern zahlreiche Vorgänge (Schilddrüse, Nebennierenrinden- Funktion, Sexualorgane, Körperwachstum, Flüssigkeitshaushalt) im Körper.

Hypophysenstörungen können zu Über- oder Unterproduktion von Hormonen führen, wie beispielsweise einer Akromegalie. Das sogenannte Cushing-Syndrom entsteht durch Überproduktion und macht sich durch Übergewicht, einem Abbau von Muskeln und Leistungsschwäche bemerkbar.

Bei einem Verdacht von einer Hypophysenstörung ist ein Endokrinologe, ein Facharzt der auf hormonbedingte Erkrankungen spezialisiert ist, der perfekte Ansprechpartner.

Behandlung

Gibt es Veränderungen an der Hypophyse, sprechen Experten immer von Problem und Ursache des primären Hypopituitarismus. Ausgelöst wird die Erkrankung bei Patienten unter anderem durch:

  • Entzündungen im Gehirn
  • Operationen am Gehirn
  • Infarkt der Hypophyse (Schlaganfall)
  • Verletzungen

Bei der Sekundären sind ähnliche Symptome vorhandem, wie sei es:

  • Infarkt des Hypothalamus
  • Strahlentherapie im Bereich des Mittelhirns

In den meisten Fällen jedoch kann eine Unterfunktion durch Therapie erfolgreich behandelt werden. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto besser und schneller kann man den Testosteronmangel behandeln und es erfolgt eine Heilung der Patienten.

Bei männlichen Erwachsenen ist es in der Regel eine Behandlung mit Somatropin, bei Kindern und Jugendlichen muss der fehlende Sexualbotenstoff durch andere Medikamente ersetzt werden, damit eine normale körperliche Entwicklung stattfinden kann.

Fazit

Heute existieren genügend Möglichkeiten einen Testosteronmangel bei jungen Männern zu behandeln, damit es nicht zu Folgen kommt.

Um den Testosteronspiegel auf ein normales Niveau zu bekommen und einen Hormonmangel zu beseitigen, sind weitere Gänge zu einem Facharzt nicht zu vermeiden.

Alternativ können Sie auf einen Booster wie TestoPrime zurückgreifen.

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