Testosteronmangel: Symptome beim Mann

Testosteron ist das wichtigste Hormon im männlichen Körper, wird in den Hoden gebildet und kommt der Männergesundheit zugute.

Im Laufe der Jahre jedoch, kann es zu einem Mangel kommen, womit meist etwa ab dem 40. Lebensjahr eines Mannes zu rechnen ist.

Viele Männer bemerken, wann sich ihr Körper verändert und er von den Hormonen beeinflusst wird. Zumeist zeigen sich Ursachen eines Testosteronmangels, durch verminderte Körperbehaarung oder durch Zunahme des Bauchfetts.

Zudem steigt die Unlust für sexuelle Handlungen und bestimmten anderen Dingen. Bei einem Testosteronmangel kann das männliche Geschlechtshormon ersetzt werden, allerdings ist das Risiko an der Prostata zu erkranken, nicht gerade als gering einzuschätzen.

Verschiedene Ursachen können sich durch den Mangel, entweder in sexuelle Antriebslosigkeit oder einem schlechten Allgemeinbefinden äußern, aber auch Probleme mit Erektionen und Lustlosigkeit, was den Sex betrifft, sind möglich und gehören zu den Beschwerden.

Auch das kleine Hoden bemerkt werden, ist keine Seltenheit und nicht zu vergessen, das Auftreten des metabolisches Syndrom. Testosteronmangel beim Mann kann schon in der Pubertät auftreten ist jedoch mittlerweile sehr gut zu behandeln. Für eine Therapie und zur dementsprechenden Behandlung, existieren bei einem Arzt, mehrere Möglichkeiten.

Erst recht dann, wenn ein Facharzt Hypogonadismus diagnostiziert. Liegen entsprechende Symptome, wie verminderte Testosteronspiegel vor, kann es sich um eine hormonelle Funktionsstörung der Keimdrüsen handeln.

Um einen Hypogonadismus behandeln zu können, muss der Testosteronspiegel bei Männern gemessen werden, um die Ursachen zu finden und eine entsprechende Diagnose zu stellen, damit eine Behandlung eingeleitet werden kann.

Was ist Testosteronmangel?

Die Folgen von einem Testosteronmangel äußern sich vor allem in der täglichen Testosteronproduktion. Die Normwerte sind bei Männern und Frauen unterschiedlich, was an der Höhe der Produktion von Testosteron liegt, da es bei Frauen in geringeren Mengen hergestellt wird.

testosteronmangel symptome mann

Die tägliche Testosteronproduktion liegt nach Messung bei Männern bei 7 mg, wobei die Normwerte zwischen 3,5 und 11,5 ng/ml liegen. Bei Frauen sind es lediglich 0,7 mg, die Normwerte betragen 0,15-0,6 ng/ml.

Testosteronmangel mit dem entsprechenden Testosteronwert, kann verschiedene Symptome eines Testosteronmangels verursachen, die auch unterschiedlich ausgeprägt sein können. Unterschieden wird daher zwischen:

  • sexuelle Symptome
  • kognitive Symptome
  • klinische Symptome

Je nach Ursache von einem zu niedrigen Testosteronwert, entwickeln sich die Anzeichen erst über verschiedene Zeiträume. Ein Testosteronmangel beim Mann kann sich, anders wie in der Pubertät, langsam über Wochen, aber auch über Monate und Jahre hinweg aufbauen, bis er bemerkt wird.

Wie äußert sich Testosteronmangel beim Mann?

Es sind nicht nur ältere Männer betroffen, die unter einem Testosteronmangel leiden, mittlerweile sind auch jüngere davon betroffen, was zu verschiedenen Beschwerden führen kann. In erster Linie liegt es an unterschiedlichen Situationen des Alltags, überwiegend ist Stress der Hauptauslöser, der die Gesundheit maßgeblich beeinflusst und für eine Abnahme des Testosterons sorgt.

Kommt es zu einem Testosteronmangel im Blut, wird in den Hoden zu wenig von dem Botenstoff produziert. Die Hormone verteilen sich normal über den Blutkreislauf im gesamten Körper eines Mannes. Daher können die ersten Anzeichen vielfältig sein. Einige Ursachen davon sind am fehlenden Muskelaufbau, andere am Sinken der Knochendichte zu erkennen. Eine weitere Diagnose ist immer von einem Arzt zu stellen.

Beim Sex wird es schwerer eine Erektion zu bekommen und selbst das Risiko an Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken nimmt zu, was auch nicht zwangsläufig am Alter liegen muss. Am schlimmsten ist jedoch, dass Selbstwertgefühl geht in den Keller, da sich ein Testosteronmangel, auch auf die Haut auswirken kann. Kommen dann noch Depressionen hinzu, sprechen Experten vom Hypogonadismus.

Zu geringe Testosteronwerte im Blut liegen in folgenden Fällen vor:

  • Unterfunktion der Keimdrüsen (z.B. Klinefelter-Syndrome)
  • Einnahme von Anabolika
  • Leberzirrhose
  • zu hoher Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Unterernährung über einen längeren Zeitraum
  • unausgewogene und ungesunde Ernährung

Die Symptome eines Testosteronmangels, variieren in Abhängigkeit von Alter bei Beginn des Mangels, der Dauer und dem Ausmaß, sowie den Beschwerden. Bestehen die bereits erwähnten Symptome eine längere Zeit oder nehmen noch zu, kann ein Testosteronmangel, die Ursache sein.

Diabetes

Die Symptome bei einem Testosteronmangel sind unterschiedlich und liegen am Alter des entsprechenden Patienten. Bei älteren Männern äußern sie sich in:

  • Erektionsstörungen
  • Libidoverlust
  • Rückgang der sexuellen Aktivitäten
  • Gynäkomastie (gutartige Vergrößerung der Brustdrüsen)
  • Osteoporose

Sämtliche unspezifische Symptome werden in der Regel nicht, als ein Testosteronmangel angesehen, sondern mögliche Ursachen werden beruflichen oder privaten Stresssituationen zugeschrieben. Zudem treten bei Betroffenen nicht immer alle Symptome oder Beschwerden auf, sodass eine Diagnose erschwert wird.

Symptom Nummer eins zeigt sich in der Erkrankung Diabetes. Laut einiger Studien wurde belegt, dass männliche Diabetiker im Durchschnitt einen niedrigeren Testosteronspiegel, als Nichtdiabetiker aufweisen. Aus diesem Grund erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, für ein Auftreten von Testosteronmangel-Beschwerden, wovon Studiendaten zufolge, rund 40 % der männlichen Probanden, Typ 2-Diabetes aufwiesen.

Ein Grund hierfür scheint in der Zunahme von Fettgewebe, speziell im Bauchraum zu liegen, da der größte Anteil der Diabetiker Übergewicht aufzeigte. Diese Zunahme ist jedoch nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern liegt in der zeitgleichen Bildung bestimmter Hormone, wie beispielsweise Leptin oder Östradiol.

Diese Art Hormon wiederum verfügt über einen hemmenden Einfluss auf den Hypothalamus (Zwischenhirn), dem übergeordneten Steuerorgan der Testosteronproduktion. Die sich hieraus entwickelnden, niedrigeren Testosteronspiegel können eine weitere Zunahme von Bauchfett bewirken.

Muskelabbau

Ein Weiteres wichtiges Symptom bei Testosteronmangel ist der Muskelabbau, bzw. weniger Muskelmasse und/ oder Muskelkraft. Gerade für Sportler sind Muskeln von besonderer Bedeutung, denn es kostete schließlich geraume Zeit, bis diese aufgebaut wurden.

Aber auch der Libidoverlust und Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion), sowie Schlafstörungen und zurückgehende Körperbehaarung, gehören zu den am häufigsten genannten Symptomen bei Testosteronmangel. Für Männer ist es enorm wichtig, dass Gespräch mit der Partnerin/ dem Partner zu suchen und mit der Thematik umzugehen.

Kommunizieren Sie also offen über Ihre Ängste und Sorgen, besprechen Sie etwaige Behandlungsmöglichkeiten und lassen Sie sich helfen.

Metabolisches Syndrom

Eine größere Rolle beim Faktor Testosteronmangel ist das sogenannte metabolische Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine Art Sammelbezeichnung für unterschiedliche Erkrankungen oder speziellen Risikokriterien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Von diesen Symptomen sprechen Ärzte, wenn unterschiedliche Beschwerden zur gleichen Zeit zusammenkommen, jedoch verschiedene Ursachen haben können.

Bei einem metabolischen Syndrom handelt es sich vielfach um:

  • starkes Übergewicht (Fetteinlagerungen (Adipositas)
  • Bluthochdruck
  • erhöhter Blutzuckerspiegel
  • gestörter Fettstoffwechsel

Weniger bekannt ist, dass zeitgleich folgende Abnormalitäten vorliegen können. Diese liegen etwa in erhöhter Harnsäure, verstärkter Blutgerinnung, endotheliale Dysfunktion (Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems mit klinischem Endpunkt Herzinfarkt).

In einigen Fällen werden Bezeichnungen wie Syndrom X oder das Reavan-Syndrom verwendet. Wegen der erhöhten Sterblichkeitsrate, nennen Fachleute die am metabolischen Syndrom beteiligten Faktoren, auch „tödliches Quartett“. 

Testosteronbooster für den Mann: Die sichere Lösung

Viele Männer scheuen zuerst den Gang zu einem Arzt und versuchen es mit den sogenannten Testosteron Boostern. Diese Nahrungsergänzungsmittel sind oftmals in diversen Super- oder Drogeriemärkten zu bekommen und manchmal sogar ihr Geld wert.

Sofern kein Hypogonadismus vorliegt, was wirklich durch einen entsprechenden Arzt abgeklärt werden müsste, sondern Stress sind Testobooster sicher nicht die schlechteste Methode, die Ursachen eines Testosteronmangels zu bekämpfen.

Allerdings ist Vorsicht angesagt, denn es existieren zum einen im Internet sehr viele schwarze Schafe, die diese Produkte auf illegalem Weg bekommen, um sie dann wieder an den Mann zu bringen. Zum anderen werden die Werbeversprechen durch die sogenannte Health-Claim-Verordnung stark eingeschränkt.

Keiner, der als Testosteronbooster deklarierten Präparate, enthält künstliches oder natürliches Testosteron und kann bei einem Testosteronmangel wirklich helfen. In vielen Produkten finden sich pflanzliche Inhaltsstoffe wie beispielsweise Saponine. Diese Stoffe sind auch unter der Bezeichnung Steroidalkaloide bekannt.

Diese dienen unter anderem, als Schutz gegen Pilze etc. Die beinhaltete D-Asparaginsäure ist eine Aminosäure, eine biologische Vorstufe von Testosteron. Sämtliche Inhaltsstoffe einer Hersteller GmbH sollen die körpereigene Produktion von Testosteron ankurbeln, sodass diese deutlich erhöht wird, was wiederum zur Verbesserung z.B. des Muskelaufbaus dient.

Es gibt jedoch Erzeugnisse unter den Testosteron Boostern gegen einen Testosteronmangel, mit pflanzlichen Wirkstoffen, die wahrhaftig über einen positiven Einfluss auf den Testosteronspiegel und somit auf das Testosteron allgemein, verfügen. 

Sämtliche nachgewiesenen Effekte allerdings, wie Verbesserung der Spermienzahl, Erhöhung des Testosteronspiegels oder positiver Effekt auf die Libido beschränken sich bisher ausschließlich auf Männer, mit einer geringen Spermienzahl oder auf Männer, die an erektile Dysfunktion leiden.

Fazit: Symptome von Testosteronmangel beim Mann

Wer auf seinen Testosteronspiegel Einfluss nehmen möchte, kann es zuerst einmal mit Sport versuchen. Entscheidend hierbei ist jedoch nicht die Anzahl der gelaufenen Kilometer, sondern die Ausdauer, die an den Tag gelegt wird. Zudem bringt Sport noch weitere positive Faktoren mit sich. Eine Abnahme von Körperfett ist sicher gewährleistet und normal, sodass diese Art von Therapie ebenfalls viel Spaß mit sich bringen kann.

Das hebt den Wert von Testosteron und behebt kleinere Mängel, was den Testosteronspiegel betrifft. Auch die Ernährung spielt eine maßgebliche Rolle, diese sollte natürlich nicht fettreich sein, sondern gesund und ausgewogen.

Speisepläne hinsichtlich Obst und spezielle Gemüsesorten können nachhaltig und effektiv zum Erfolg für mehr Testosteron führen und Beschwerden hinsichtlich eines kleineren Testosteronmangels schnell beseitigen.

Sollten diese Versuche nicht fruchten und eventuell eine ernstzunehmende Erkrankung vorliegen, muss der Arzt eingeschaltet werden. Nur ein Arzt ist in der Lage, die Ursachen der Symptome eines Testosteronmangels herauszufinden, dann entsprechende Maßnahmen einzuleiten und eine Therapie zu empfehlen.

starclosebarsangle-down