Testosteronmangel: Symptome, Ursachen & wie beheben

Ob Sie unter einem Testosteronmangel leiden, ist nicht einfach herauszufinden.

In der Regel führt es zu Bluthochdruck, zu erhöhten Cholesterinwerten und zu Fettleibigkeit, selbst die Lust auf Sex schwindet langsam aber stetig.

Die Hauptursache findet sich in der fehlenden Aktivität des Hodens, unter Fachleuten auch Hypogonadismus, genannt.

Dieses wiederum führt zu erektile Dysfunktion und eventuell zu einer späteren Impotenz, weshalb viele Testosteron kaufen möchten.

Welche Anzeichen und Symptome treten bei Testosteronmangel auf?

Jegliche Symptome und Anzeichen eines Testosteronmangels hängen in erster Linie vom Alter ab, und sie variieren von Mann zu Mann. Bestehen folgende Symptome über einen längeren Zeitraum und nehmen mit der Zeit sogar zu, kann unter Umständen ein Testosteronmangel vorliegen.

testosteronmangel beheben

Ob ein Mangel vorliegt, kann schnell herausgefunden werden, indem ein Testosteronspiegel messen erfolgt.

Mögliche Anzeichen sind:

  • verzögerte Pubertät
  • kleinere Hoden
  • männliche Infertilität (Zeugungsunfähigkeit)
  • verminderte Körperbehaarung
  • Gynäkomastie (ein- oder doppelseitige Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann)
  • Rückgang von fettfreier Körpermasse und der Muskelstärke
  • viszerale Fettleibigkeit (Zunahme von Bauchfett)
  • Rückgang der Knochenmineraldichte (Osteoporose)
  • verminderte sexuelle Lust und Libidoverlust
  • erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen)
  • Beschwerden durch Hitzewallungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Erschöpfung und Aggressivität
  • Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ2

Häufig finden sich auch Beschwerden als metabolisches Syndrom, Insulinresistenz und in einer verminderten kognitiven Funktion.

Oftmals fällt es einem Mann schwer, diese Anzeichen zu deuten, auch wenn Beschwerden ersichtlich sind. Männer sollten, unabhängig vom Alter, einen Arzt konsultieren und einen eventuellen Testosteronmangel in Betracht ziehen.

Als Faustregel gilt folgendes: je niedriger der Testosteronspiegel, desto mehr Symptome treten auf.

Hypogonadismus

Symptome, die auf einen Hypogonadismus hinweisen, zeigen sich in kleinen Hoden, im männlichen Brustwachstum, einer relativ hohen Stimme, sowie in einer eher spärlichen Körper- und Gesichtsbehaarung. Beschwerden, egal ob schmerzhaft oder nicht, weisen nicht auf eine Erkrankung dieser Art hin.

Der Begriff Hypogonadismus bezeichnet eine hormonelle Funktionsstörung der Keimdrüsen. Kann jedoch sowohl bei Männer, als auch bei Frauen auftreten. Bei Letzteren betrifft es in der Regel die Eierstöcke (Ovarien).

Beim Mann wiederum sind die Hoden betroffen, was sich als Testosteronmangel abzeichnet. Bis zu 10% der Bevölkerung, insbesondere Männer, sind hiervon betroffen, wobei das Erkrankungsrisiko mit den Lebensjahren zunimmt.

Metabolisches Syndrom

Hierbei handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankungen, sondern viel mehr um eine Kombination unterschiedlicher Erkrankungen. Der wichtigste Risikofaktor liegt in Herz-Kreislauf Erkrankungen.

Erkrankungen von Herz und typische Kreislauf Krankheiten gehören mittlerweile in Deutschland zu den herausragendsten Todesursachen überhaupt und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die häufigsten Symptome bei diesem Syndrom äußern sich in Übergewicht (Adipositas), in einem gestörten Fett- Cholesterinhaushalt, sowie im Bluthochdruck. Weitere Informationen hierzu bekommen Sie bei ihrem Hausarzt.

Die genannten Risikofaktoren werden durch den westlichen Lebensstil begünstigt und spielen bei der Entstehung von Gefäßerkrankungen eine nicht ganz untergeordnete Rolle. Mittlerweile erkrankt jeder 4. Mensch am metabolischen Syndrom, dadurch verdoppelt sich die Möglichkeit, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben.

Zudem ist die Gefahr bis zu 5 Mal so hoch, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Diabetes Typ 2

Mehr als 8 Millionen Menschen leben in Deutschland, die an Diabetes mellitus erkrankt sind. Demzufolge hat sich die Krankheit im Laufe der Jahre zu einer echten Volkskrankheit entwickelt.

Vor einigen Jahren war Diabetes weitestgehend den älteren Personen zuzuordnen, was zu dieser Zeit als “Altersdiabetes” bekannt war. Mittlerweile haben sich die Risikofaktoren erhöht und werden erkannt an:

  • starkem Übergewicht
  • Bewegungsmangel usw.

Leider zeigen sich diese Faktoren zunehmend auch in jüngeren Jahren, weshalb heute auch jüngere Männer darunter leiden. Die Bezeichnung „Altersdiabetes“ hat somit ihre Gültigkeit verloren.

Sexuelle Probleme (Erektile Dysfunktion)

Sexuelle Probleme gehen in der Regel mit Libidoverlust und Erektionsstörungen einher und können zwar unterschiedliche Ursachen haben, hängen jedoch in vielen Fällen mit einem Testosteronmangel in Verbindung.

Das Power-Hormon Testosteron ist mit Abstand das wichtigste Sexualhormon, was bei Männern zu finden ist. Dadurch bedingt hat Testosteron einen großen Einfluss auf den männlichen Sexualtrieb und auf die Libido bei Männer.

Ein Mangel äußert sich folgendermaßen:

  • nachlassende Lust auf Sex
  • keine Ambitionen Sport zu treiben
  • Müdigkeit
  • Leistungsabfall
  • körperliche Kraftlosigkeit
  • Erektionsschwächen
  • zunehmender Bauchumfang

Testosteron zu niedrig: Die Ursachen

Neben einer Reihe von angeborenen, chromosomalen und erworbenen Syndromen können unterschiedliche kombinierte, oder immer noch schlecht definierte Erkrankungen, mit einem Testosteronmangel in Verbindung gebracht werden.

Dazu gehören unter anderem Hypothyreoidismus oder auch das Prader-Willi-Syndrom. Weitere Ursachen sind Bluthochdruck, rheumatoide Arthritis und chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen. Der männliche Hypogonadismus tritt zudem bei HIV und Aids infizierten Person häufiger auf.

Die Hauptursachen sind:

Primärer Hypogonadismus:Sekundärer Hypogonadismus:Primär, sekundär und kombiniert:
Myotone DystrophieHypophysentumorschwere systemische Erkrankungen
KryptorchismusSupraselläre Tumorenberufliche Exposition
nach OrchitisHämochromatoseLeberzirrhose
Hodentrauma, BestrahlungHypothalamische oder hypophysäre LäsionenSichelzellanämie
Chemotherapie bei KrebsHypothyreoseHIV/Aids
MangelernährungPrader-Willi-SyndromMedikamente
Fettleibigkeitextreme AdipositasAlter

Hypogonadismus

Beim primären Hypogonadismus kommt es durch eine Schädigung oder das Fehlen der Leydig-Zellen beim Mann zu einer verminderten oder ganz fehlenden Testosteronproduktion und somit zu einem Mangel des Hormons. Zudem findet sich in einige Fällen eine Feminisierung des Mannes.

Systemische Erkrankung

Als systemische Erkrankungen werden sämtliche Krankheiten benannt, die sich auf das gesamte Organsystem auswirken können. Hierzu gehören unter anderem: Leukämie, Anämie, die Muskulatur oder auch das zentrale Nervensystem.

Prader-Willi-Syndrom

Das Prader-Willi-Syndrom zeigt sich als angeborenen Defekt und betrifft in der Regel Säuglinge. Diese sind später nicht nur unterentwickelt, sondern können geistig stark eingeschränkt, kleinwüchsig oder muskelschwach sein. In der Regel spielt auch hierbei Testosteron eine größere Rolle.

Adipositas

Adipositas bei Männer ist mittlerweile zu einer der Volkskrankheiten in Deutschland avanciert. Die Dick-oder Fettleibigkeit kommt in erster Linie von falscher Ernährung und Bewegungsmangel.

Der lateinische Begriff Adipositas steht für Fettleibigkeit oder auch Fettsucht. Ein grobes Maß dafür ist im Body-Mass-Index zu erkennen. Mit zunehmender Körperfülle steigt das Risiko, die zwangsläufig mit dieser Krankheit einhergehen

Auch die Beschwerden, die entstehen können, sind vielfach nicht zu unterschätzen.

Stress

Arbeitsbedingt bekommt die Mehrzahl von Männern zu wenig Schlaf und der Stresspegel nimmt zu, was heute gerade jüngere Männer betrifft. Daher ist ein Testosteronmangel mit typischen Beschwerden, auch bei dieser Gruppe keine Seltenheit mehr.

Der Testosteronmangel kann unterschiedliche Ursachen haben und es ist für einen Arzt nicht einfach, eine eindeutige Diagnose zu treffen. Einige der Symptome können durchaus auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Folgende Symptome eines Mannes müssen ernst genommen werden und können ein Hinweis sein:

  • Abnahme von Muskelmasse und Muskelkraft
  • Gewichtszunahme, häufig in der Bauchregion
  • Antriebslosigkeit
  • reduziertes Haarwachstum (sekundäre Behaarung am Bart, den Achseln und im Schambereich)
  • vermindertes Verlangen nach Sex (wenig Libido) und Erektionsstörungen
  • schlaffe, sowie trockene Haut
  • Depressionen und Stimmungsschwankungen
  • verminderte Knochendichte
  • Osteoporose (Knochenschwund)

Es kann sogar vorkommen, dass im Laufe der Zeit kleine Hoden beim Mann entdeckt werden und zu den Beschwerden zählen. Stressiger Alltag jedoch ist Hauptgrund Nummer eins, wenn es um das Thema eines Testosteronmangels geht.

Stress ist der Hauptfaktor, wenn ein nicht funktionierenden Testosteronspiegel vorliegt, denn neben Cortisol, spielt auch das Hormon eine wichtige Rolle bei Stressreaktionen. Zu geringe Testosteronspiegel gehen nicht nur mit weniger sexuellem Interesse einher, sondern wirken sich auch auf Muskelmasse aus und liegen bei ungesunder Zunahme von Körpergewicht vor. Die Werte werden in einem Labor für Gesamt-Testosteron in nmol l berechnet.

Diejenigen, die besonders unter Stress leiden, reagieren häufig mit erhöhtem Cortisol im Blut, was wiederum zu einem zu niedrig werdenden Testosteronwert führt. Das Verhältnis beider Hormone ist für einen positiven Gesundheitszustand von großer Bedeutung und gilt nicht nur für Männer, sondern z.B. auch für Frauen.

Wünschenswert sind physiologisch niedrige Cortisolwerte im Zusammenhang mit normalen Werten der Testosterone. Dieses Kriterium führt dann zur Gewichtsreduktion, als auch zur langfristigen Gesundheit.

Depressionen

Zwar besteht das große Risiko, dass ein Testosteronspiegel im Laufe der Jahre schon ganz natürlich abnimmt, dieser Umstand macht aber auch vor jungen Männern keinen Halt. Sollten sich einige der Kriterien bei Ihnen zeigen und auf Sie zutreffen, kommen unterschiedliche Ursachen in Frage, sodass antidepressive Mittel erst einmal nicht nötig sind.

Es gibt aber folgende Anzeichen, die ernst genommen werden sollten. Im Einzelnen sind es:

  • erbliche Störungen
  • Erkrankungen wie beispielsweise eine Fettleber
  • bestimmte Wechselwirkungen bedingt durch Medikamente
  • Stress
  • gestörter Schlafrhythmus
  • ungesunde Ernährung
  • Alkohol-, Nikotin- und Drogenmissbrauch
  • Depressionen

Letzteres äußert sich vielfach durch Stimmungsschwankungen, einer gedrückten Stimmung ohne ersichtlichen Grund. Aber auch viele Hitzewallungen sind bei Männer nicht auszuschließen. Ähnlich wie denen bei Frauen in der Menopause, die teilweise mit starken Schweißausbrüchen einhergehen.

Liegen einige Faktoren bei Ihnen vor, ist es an der Zeit einen Arzt aufzusuchen, der mit Hilfe einer Blutuntersuchung feststellt, ob ein Testosteronmangel bei Ihnen vorliegt.

Eine Behandlung mit Testosteron, kann Depressionen lindern. Laut Forschern der TU Dresden, die ihre eigene aktuelle Studie zu diesen Symptomen vorstellen, die im Nachhinein herausgegeben wurde. Mit einer Metaanalyse wiesen sie nach, dass der Erfolg von der verschriebenen Dosis stark abhängig ist.

Seit Jahren diskutieren Experten, ob es Sinn macht, mittels einer Testosteronsubstitution, depressive Phasen bei Männern zu verbessern, oder sogar ganz verschwinden lassen kann. Zudem wird erforscht, einerseits unter dem Einsatz von Testosteron, andererseits durch Männer, die nur ein Placebo bekamen, ob dies auch bei einer manifesten Depression der Fall sein könnte.

Unklar ist allerdings bis zum heutigen Tag, ob nur hypogonadale Männer oder auch diejenigen, mit einem normalen Testosteronspiegel, von einem antidepressiven Hormonersatz profitieren könnten.

Von Männern wurde berichtet, was auch Studien im Vorfeld zeigten dass ein Mangel des männlichen Hormons nicht nur zur Antriebsschwäche, sondern zu dauernder Müdigkeit, als auch dem Verlust der Lust und auch zu schweren depressiven Phasen führen kann.

Testosteron ist, wie bereits erwähnt, das wichtigste Sexualhormon bei Männern. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass der Botenstoff bei Männern ebenso hilfreich gegen Depressionen ist. Da seelische Verstimmungen ebenso mit einem Mangel an Testosteron assoziiert sind, liegt es beinahe auf der Hand, dass das eingesetzte Testosteron, als eine Art Antidepressiva vielleicht doch Erfolg verspricht. Eine Therapie bei depressiven Personen, richtet nach Aussage von Wissenschaftlern, jedenfalls keine große Schäden an.

Allerdings zeigten die bisherigen der zahlreiche Studien, die eine antidepressive Wirkung von Testosteronmangel Depression bei unterschiedlichen Gruppen von Männern untersuchten, bis dato widersprüchliche Ergebnisse an. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass 56 Prozent der teilnehmenden Männer mit einem zu niedrigen Testosteronspiegel, klinische Symptome einer Depression aufwiesen.

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung vom Forscher und Psychologen Dr. Andreas Walther der TU Dresden, hat rund 27 Studien, mit etwa 2.000 Patienten ausgewertet, wobei einige der Probanden, nur ein Placebo bekam. Die Ergebnisse deuten eindeutig darauf hin, dass durch eine Behandlung mit dem Hormon, Depressionen bei Männern durchaus gelindert werden konnten. Das ganze unter dem Aspekt, je mehr Testosteron umso besser, können depressive Symptome abklingen.

Der Effekt, als auch die Wirkung von Testosteron, wird allerdings von der jeweiligen Dosis bestimmt. Probanden aus der Studie berichten oft von einer Symptomreduktion von 50 Prozent und darüber hinaus, sodass höhere Dosen die Effektivität einer Behandlung noch steigern könnten, während Kriterien wie Alter, Testosteron-Status und der anfängliche Verlauf eines depressive Symptoms keine moderierenden Effekte mit sich brachten. Bei Haarausfall durch Testosteronmangel handelt es sich übrigens um einen Mythos.

Muskelabbau

Ein Weiteres wichtiges Symptom bei Testosteronmangel ist der Muskelabbau, bzw. weniger Muskelmasse und/ oder Muskelkraft.

Gerade für Sportler sind Muskeln von besonderer Bedeutung, denn es kostete schließlich geraume Zeit, bis diese aufgebaut wurden.

Wie wirkt sich ein Testosteronmangel beim Mann aus?

Ein Testosteronmangel kann unterschiedliche Symptome verursachen, die je nachdem, unterschiedlich ausgeprägt sein können. Ein Unterschied erfolgt zum Beispiel, bei klinischen Symptomen, sexuellen Symptomen und kognitive Symptome.

Je nach Ursache und Form entwickeln sich die Anzeichen langsam, über mehrere Jahre hinweg, können jedoch auch nur Wochen oder Monate bedeuten. Sie halten meistens über mehrere Wochen an und die Beschwerden sind somit über einen längeren Zeitraum zu ertragen.

Die Auswirkungen sind zu erkennen an:

  • verzögerter Pubertät
  • Klinefelter-Syndrom
  • Störungen der sexuellen Funktionen
  • niedrige Knochenmasse
  • psychische Veränderungen

Testosteronmangel bei jungen Männdern

Die Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt, wird als zentraler Impulsgeber zur Steuerung des Hormonhaushaltes beim Mann angesehen. Hier werden u. a. Hormone ausgeschüttet, die die Schilddrüse, die Hormonproduktion in den Hoden und die Cortisolausschüttung in der Nebenniere steuern.

Ein Testosteronmangel kann allerdings nicht nur ältere Herren betreffen, sondern wird vielfach auch bei jüngeren Männern diagnostiziert. Bei Patienten, die eine unauffällige Pubertät durchliefen, kann es im weiteren Verlauf ihres Lebens, ebenso zum Hormonmangel kommen.

Produzieren die Hoden nun in frühen Jahren zu wenig Testosteron und es kommt zu einem Mangel, können Geist und Körper erheblich leiden. Bei einem zu niedrigen Testosteronspiegel, Experten sprechen dann von einem Hypogonadismus, verfügt der Körper also über zu wenig von diesem Botenstoff. Es tritt unweigerlich ein Testosteronmangel junge Männer ein.

Testosteronspiegel testen

Um Testosteron und somit einen Testosteronspiegel zu testen, bietet das Internet eine wahre Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten an.

Das männliche Hormon freies Testosteron kann zur Abklärung von unterschiedlichen Gesundheitsstörungen und Erkrankungen gemessen werden. Ein Arzt wird feststellen, ob die Testosteronwerte, als normal gelten oder, ob abweichende Normwerte vorhanden sind.

Die Messung des Testosteronspiegels wird anhand des Blutserums bestimmt. In der Regel wird der Vorgang der Blutentnahme zwischen 8 und 10 Uhr morgens empfohlen, wobei es meistens zu zwei, vielfach auch drei Blutentnahmen kommt.

Aus diesem sogenannten Pool Serum wird das Testosteron gemessen, und zwar normalerweise, als Gesamt-Testosteron. Hierbei hat jeder Arzt die entsprechenden Normwerte vorliegen.

Seit geraumer Zeit bietet das Internet, Tests für den Hausgebrauch an, um die Werte der Hormone eines Mannes, festzulegen. Der Patient erspart sich zwar den Arztbesuch, ob diese Tests jedoch, die richtigen Ergebnisse aufzeigen, sei einmal dahingestellt und lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.

Besser ist es auf jeden Fall, einen Urologen oder Endokrinologen aufzusuchen, der bei Verdacht auf eine ernste Erkrankung nicht nur die Diagnose stellt, sondern auch die Folgen erklärt und die perfekten Möglichkeiten zur Behandlung vorschlagen kann. Hierbei kommen z.B. Pflaster, Injektionen oder andere Präparate zum Tragen.

Idealerweise liegen die Testosteronwerte immer deutlich über 9,0 nmol pro Liter. Liegen die Werte darunter, macht sich dieses immer bemerkbar.

Testosteronmangel beheben & Behandlung

Nach einer dementsprechenden Diagnosestellung, wird Sie der Arzt beraten, welche Therapie für Sie infrage kommt. Es existieren unterschiedliche Behandlungsmethoden, um den Testosteronspiegel wieder anzuheben. Bei diversen Therapien ist mit keiner Testosterol Nebenwirkung zu rechnen.

Unter anderem gehört zur Behandlung von Testosteronmangel mit einer Medikation, auch eine gute Lebensführung, eingeschlossen einer gesunden Ernährung, körperliches Aufbau- und Muskeltraining und in vielen Fällen eine Gewichtsreduktion. Sämtliche Beschwerden werden allein davon verschwinden.

Des Weiteren sind, je nach Schweregrad bei einem Testosteronmangel, Injektionspräparate möglich. Diese müssen allerdings alle zwei bis drei Wochen erneuert werden. Die Intervalle liegen in der Regel zwischen 10 bis 14 Wochen. Häufig steigt die Wirkung nach einer Injektion übermäßig an, heißt: Libido und Sexualität verbessern sich rasch.

Eine weitere Form einer Testosterontherapie liegt in der Einnahme von Tabletten. Diese sollten häufig mit fettreichen Speisen eingenommen werden. Zudem erfordert es eine Einnahme, bei dieser Darreichungsform, von zwei-bis dreimal täglich.

Pflaster sind abends gegen 22 Uhr zu nutzen und müssen für mindestens 20 Stunden auf der Haut verbleiben. Negative Nebenwirkungen sind oftmals Rötungen an der Auftragsstelle, Schweißausbrüche oder Hitzewallungen. Zudem sind die Pflaster gerade in den warmen Monaten eines Jahres leicht unter der Kleidung auszumachen.

Eine praktischere Form sind hingegen Gele. Diese relativ neue Behandlungsmethode lässt sich durch tägliches, einfach dosierbares Auftragen und ein gleichmäßiges Hormonniveau, den Testosteronspiegel zuverlässig in den Normalbereich bringen.

Natürliche Testosteronbooster

Wer sich nicht auf Medikamente oder Injektionen verlassen möchte, kann natürliche Testosteron Booster wählen, die auch bei 2 Diabetes nicht schaden. Hierzu zählen diverse Testosteron Lebensmittel, die Sie leicht in ihren Speiseplan einbringen können.

Zu den nötigen Nahrungsmitteln gehören unter anderem:

  • Shrimps
  • Kürbiskerne
  • Kokosnüsse
  • Weizenkleie
  • Ricotta
  • Erdbeeren

Shrimps beispielsweise enthalten jede Menge an Vitamin D. Neben Eiweiß und gesunden Fetten, gehören zu einem ordentlichen Muskelaufbau, auch Kohlenhydrate dazu.

Kürbiskerne liefern Zink. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Mineral, welches die Testosteronproduktion tüchtig ankurbelt. Kokosnüsse beinhalten viel gesättigtes Fett, welches eine tragende Rolle bei der Produktion von Testosteron spielt.

Weizenkleie liefert nicht nur Kohlenhydrate, sondern enthält viel Magnesium. Auch dieses ist bei der Testosteronproduktion nicht zu unterschätzen. Ricotta verfügt über das bei Sportlern beliebte WHEY-Milchprotein, und enthält zudem nötige Aminosäuren.

Erdbeeren schmecken nicht nur toll, sie enthalten ungemein viel Vitamin C. Das wiederum wirkt sich ebenfalls positiv auf einen Testosteronmangel aus.

Viele Sportler und Bodybuilder schwören zudem auf TestoPrime. Dieses Produkt steigert nicht nur die Muskelmasse, sondern bringt verbesserte Leistungen und wirkt sich positiv auf die Libido aus.

Medikamente & Testosteronersatztherapie

Bei einem Testosteronmangel kann das männliche Geschlechtshormon durch Medikamente zugeführt werden, welche keine Beschwerden verursachen. Eine Testosteronersatztherapie birgt keine Testosteron Nebenwirkungen und wird in der Regel oft von Ärzten empfohlen.

Die Medikation einer Ersatztherapie führt dazu, dass die Libido angeregt wird und die Körpermasse steigt. Weiterhin befinden sich Medikamente auf dem Markt, die ebenso einen Mangel ausgleichen sollen.

Die Präparate sind unter den Namen: Nebido, Testogel, Tostran etc. bekannt. Allerdings sind diese verschreibungspflichtig und ein Arzt muss im Vorfeld feststellen, ob wirklich ein Testosteronmangel vorliegt, wenn Sie eine Testosteron Enantat Kur kaufen möchten.

Haben die Medikamente Nebenwirkungen?

Die Konzentration an Testosteron bei erwachsenen Männern, liegt circa zwischen 2,4 und 8,3 Mikrogramm pro Liter Blut. In der Regel ist der Testosteronspiegel abends etwas niedriger, als am Morgen. Etwa ab dem 40. Lebensjahr kann es dazu kommen, dass dieser Spiegel von Testosteron absinkt, wobei das an diversen Beschwerden erkennbar wird.

Zum einen sind durch zu wenig Testosteron Schlafstörungen möglich, aber auch Stimmungsschwankungen, sowie Erektionsstörungen oder ein nachlassender Sexualtrieb, was für Männer eigentlich häufig nicht nachvollziehbar ist. Das ein Mann mit Letzterem nicht gut leben kann, ist einleuchtend. Jetzt ist spätestens der Zeitpunkt gekommen, indem der Mann bei seinem Arzt vorstellig werden sollten.

Bei einem krankhaften Mangel an Testosteron, halten viele Ärzte, eine Hormontherapie für angebracht. Am häufigsten ist die Anwendung von Gelen oder Depotspritzen, die nicht nur die Gesundheit des Patienten, sondern auch das Wohlbefinden rund um die Uhr, maßgeblich unterstützen.

Einige Ärzte sind sogar der festen Überzeugung, dass diese Medikamente sich positiv auf Diabetes und auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Leidet der Patient jedoch unter diesen zwei bekannten Vorerkrankungen, wie beispielsweise Prostatakrebs oder einer Herzerkrankungen, sind diese Medikamente allerdings äußerst kontraproduktiv.

Es ist aber es sehr wichtig, die Höhe vom Testosteron, der Dosierung an den betreffenden Patienten anzupassen. Ansonsten kann es zu unerwünschten, oftmals auch schweren Nebenwirkungen kommen. Die negativen Begleiterscheinungen äußern sich überwiegend in Aggressionen, Leberschädigungen, Unfruchtbarkeit, sowie Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Sogar Todesfälle wurden nach Testosteron-Therapien registriert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie häufige Fragen und Antworten darauf.

Spielt Testosteronmangel eine Rolle bei Haarausfall?

Gründe für einen Haarausfall gibt es viele, einerseits können Probleme mit der Schilddrüse die Schuld daran tragen, andererseits sind diese in oder in der Darmgegend zu suchen. Eine Ursache, die über einen langen Zeitraum vermutet wurde, konnten Forscher nun Ad Acta legen, denn sie deckten neue Erkenntnisse auf.

Eine Auswertung der Bevölkerungsstudie Ship-Trend in Mecklenburg-Vorpommern, hat keinen Zusammenhang zwischen dem Sexualhormon Testosteron oder auch dem Hormon Androstendion ergeben.

Bisherige Untersuchungen aus klinischen Studien haben bis heute allerdings die wirkliche Ursache von männlichem Haarausfall nicht abschließend klären können. Der Mythos jedoch, dass schöne und volle Haare etwas mit viel Testosteron zutun haben, entspricht zu einhundert Prozent nicht der Wahrheit.

Eines jedoch wurde völlig klar, denn einen direkter Zusammenhang weder bei Haardichte, noch beim Haarwachstum durch Testosteron, wurde nicht nachgewiesen. Die Meinung vieler Forscher wurde also entsprechend widerlegt.

Neben genetischen Faktoren steht demnach neueren Erkenntnissen zufolge, sowohl das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), ein Folgeprodukt von Testosteron, sowie auch das Gewebshormon Prostaglandin unter Verdacht, für einen Haarausfall die Verantwortung zu tragen.

Was tun bei Testosteronmangel?

Ein Facharzt, am besten ein Urologe oder Endokrinologe, sollte auf jeden Fall abklären, ob es sich bei einem Mangel an Testosteron, nicht etwa um einen Hypogonadismus handelt. Diese Krankheit muss bei Männern unbedingt behandelt werden, sodass sich keine weiteren gesundheitlichen Schäden einstellen.

Personen, die unter Testosteronmangel leiden, erkranken oftmals chronisch.

Vielfach handelt es sich jedoch nur um ein leichtes Absinken von einem Testosteronspiegel, der mit einer Umstellung im Speiseplan oder mit Sport zu beheben ist.

Fazit

Ein zu niedriger Wert an Testosteron stellt keine Krankheit dar. Sexuelle Störungen, nachlassende Muskelkraft, Depressionen oder Müdigkeit müssen nicht zwangsläufig mit einem Testosteronmangel zutun haben.

Die Kosten von Präparaten, um einen Mangel auszugleichen und vor allen Dingen, wenn Beschwerden vorhanden sind,, werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sie werden jedoch erstattet, wenn aus medizinischer Sicht eine Indikation notwendig wird.

Risiken einer Testosteronsubstitution, wie die Förderung eines subklinisch vorhandenen Prostatakarzinoms oder einer benignen Prostatahyperplasie, sind zu beachten.

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