Testosteronsubstitution: Erfahrung & Nebenwirkungen

Jeder weiß, dass bei einem Mann, der sich in den besten Jahren befindet, das Risiko besteht und es zu einem Mangel an Testosteron kommen kann.

Es betrifft zwar nicht alle Männer, aber bei circa jedem zweiten Mann, wurden Auffälligkeiten festgestellt, die darauf hinweisen. 

Einmal im Jahr sollte also der Gang zu einem Urologen im Fokus stehen, bei dem über einen eventuellen Mangel von Testosteron, gesprochen wird.

Es kann dann natürlich sein, dass das Thema Testosteronsubstitution auf den Tisch kommt, und welche Möglichkeiten zur Abhilfe, es gibt.

Typische Anzeichen eines Mangels sind relativ einfach zu erkennen, denn es kommt nicht nur zu einem Libidodefizit, sondern äußert sich auch in einem niedrigen Gesamt- Testosteronwert, sowie eine Zunahme von Körperfett.

In der Regel wird ein solcher Mangel bei einem üblichen Routine-Check beim Arzt entdeckt und die entsprechende Medizin besprochen. Männer bemerken meistens jedoch als erstes, wenn etwas mit ihnen nicht stimmt.

Bei einem zu niedrigen Testosteronspiegel etwa, handelt es sich nicht nur um sinkende Testosteronwerte, sondern dieser Zustand wirkt sich zudem auf die Muskelmasse, Knochendichte und das allgemeine Wohlbefinden aus.

Jeder Arzt wird seinem Patienten zu einer Substitution raten, welches beim älteren Mann sehr gut helfen kann, um den Testosteronspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Was ist eine Testosteronsubstitution?

Über Nutzen und Risiken einer Testosteronsubstitution war über Jahre hinaus, der bekannte Arzt, Professor und Urologe Wolfgang Weidner, der an einer Universität in Gießen studierte, der perfekte Ansprechpartner. Professor Wolfgang Weidner war bei einer Fortbildung der Meinung, dass circa 90% aller Männer mit metabolischem Syndrom auch ein Defizit an Testosteron aufweisen und in diesem Zusammenhang, meist auch an einer erektilen Dysfunktion leiden.

Bei einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie berichtete Dr. Wolfgang Weidner weiter, dass Patienten mit metabolischem Syndrom stark übergewichtig sind, da sich im Fettgewebe zu viel Testosteron aufbaut und dadurch bedingt die Serumkonzentration sinkt.

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Eine Testosteronsubstitution darf beim Mann, nur unter Aufsicht eines Arztes, in der entsprechenden Praxis stattfinden. Dieser muss bei dieser speziellen Therapie, immer die Kontrolle von Hämatokrit, Prostata- und Brustdrüsen Befunde haben und natürlich den Verlauf des Verfahrens festlegen.

Um einen unentdeckten Prostatakrebs auszuschließen, werden Ärzte in der Regel einen PSA-Wert ermitteln. Dieser PSA-Wert gilt als Maß von Prostatagewebe, und wurde vor mehr als 40 Jahren, in den USA entwickelt.

Der PSA-Wert lässt sich im Blut ohne jegliches Risiko nachweisen und wird zur Verlaufsbeurteilung von Prostatakrebs bestimmt, um festzustellen, welche Therapie sich zur Behandlung am besten eignet. In Deutschland werden die Kosten dieser Tests derzeit, von den gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen, sodass diese aus eigener Tasche gezahlt werden müssen.

Als Kontraindikationen sind bekannt:

  • unbehandelter Prostatakrebs
  • männlicher Brustkrebs
  • schwere Schlafapnoe
  • ein Hämatokrit über 50% Infertilität
  • schwere Miktionsstörungen
  • Prostatakarzinom
  • Diabetes

Um einen Testosteronmangel bei einem Patienten überhaupt zu diagnostizieren und einen Hypogonadismus auszuschließen, sind nicht nur etwa persistierende Beschwerden, sondern zwei morgendliche Bestimmungen des Gesamt Testosterons nötig.

Liegen diese Werte, bei einer Untersuchung unter 12-34 nmol/1 bzw. 3,5-10 ng/ml, so kann der Arzt eine eindeutige Diagnose bzw. Indikation stellen. Das Angro der Ärzte ermittelt parallel dazu, den Anteil des freien Testosterons und des SHBG, um zwischen einer primären (liegt im Hoden) und einem sekundären Hypogonadismus (Störung in der Hypothalamus-Hypophysen-Achse) feststellen zu können.

Leitlinie zum Ablauf

Zur Behandlung eines Testosteronmangels und der dazugehörenden Testosterontherapie, stehen mehrere Darreichungsformen zur Verfügung, die in der Regel ohne Risiken sind. Bei keiner dieser Darreichungsformen, wurde bis zum heutigen Tag, ein schwerer irreparabler gesundheitlicher Schaden festgestellt, solange Sie nicht Testosteron Medikamente rezeptfrei erwerben und sie falsch anwenden.

Neben Gels und Cremes, eignen sich Lösungen, um den Mangel zu bekämpfen. Beispielsweise wird ein Gel einmal täglich auf die Haut aufgetragen. Diese sind besonders zu empfehlen, denn sie sind in ihrer Symptomatik unsichtbar, und verfügen in der Regel,über eine gute Hautverträglichkeit.

Allerdings können sich zwischen den Präparaten der verschiedenen Hersteller, leichte relativ geringe Unterschiede in der Wirkung herausstellen, die aber wenig relevant sind. Meistens handelt es sich hierbei um die Menge und den einzelnen Bestandteilen, die natürlich leicht variieren können.

Gele

Das aufgetragene Gel, wie bspw. Tostran 2% Gel, resorbiert im Blutstrom und kann dort zu 99 Prozent das Testosteron freisetzen. Die Dosierung variiert zwischen den einzelnen Herstellern, sowie zwischen der vom Arzt verordneten Dosis. In der Regel empfehlen Ärzte eine Menge zwischen 2,5 und 10g Gel einmal täglich und wenn möglich immer zur selben Zeit anzuwenden.

Gel erlaubt ein flexibles Dosieren, die vom Arzt unter Berücksichtigung klinischer, als auch labordiagnostischen Kriterien angepasst wird. Idealerweise sollten die Testosteron Konzentrationen im mittleren Normbereich, während eines gesamten 24-stündigen Anwendungsintervalls, resultieren.

Diese Darreichungsform bitte immer nur auf saubere, trockene und gesunde Haut auftragen. Empfohlen werden hierzu entweder Oberarme, die Innenseiten der Oberschenkel. Schultern, aber auch die Bauchregion. Auf keinen Fall darf das Medikament in den Genitalbereich kommen.

Pflaster

Andere Medikamente gegen Testosteronmangel bestehen in transdermalen Pflastern, die zur Regulierung des Testosteronspiegels dienen. Die Pflaster ermöglichen eine langsame Resorption des Botenstoffes in den Blutkreislauf, eine weitere Verwendung eines Testosteronderivates gibt es dann nicht mehr.

Thema bei der Pflaster Variante ist, sie beinhaltet nicht selten einige Schwierigkeiten, die sich häufig in lokalen Hautirritationen zeigen. Studien bestätigten, dass bis zu 60 % der Patienten im fortgeschrittenen Alter, über Juckreiz, sowie leichten bis mittelschweren Ekzemen litten. Zu den weiteren Unannehmlichkeiten der Pflaster zählen derzeit:

  • allergische Kontaktdermatitis
  • mittelschwere bis leichte Erythemen
  • Juckreiz an der Applikationsstelle
  • chronische Hautreizung
  • verbrennungsähnliche Blasenbildung

Sollten sich neue verschiedene Symptome zeigen, muss der Patient unverzüglich einen Arzt aufsuchen oder die Medizin absetzen.

Orale Formulierungen bei Testosteronmangel

Als orale oder sublinguale Darreichungsformen sind mehrere 17a-alkylierte Testosteronderivate, als Serum in Apotheken erhältlich. In Frage kommen zum Beispiel Methyltestosteron oder Fluoxymesteron, die seit geraumer Zeit, für einen klinischen Gebrauch nicht mehr empfohlen werden.

Die beinhalteten Wirkstoffe werden zwar in der Leber langsamer metabolisiert, als Testosteron, müssen jedoch mehrmals täglich zum Einsatz kommen. Die androgene Potenz ist schwach bis unbeständig, sodass kaum eine Kontrolle des Plasmaspiegels möglich ist, da die meisten der Assays alkylierten Androgenen, allerdings nicht nachweisbar sind.

Darüber hinaus existiert ein weiteres Problem, denn alkylierte Androgenen sind hepatotoxisch und können aufgrund der Applikationsform und des Stoffwechsels, den Plasmaspiegel von Low-Density-Lipoprotein (LDL)- Cholesterin erhöhen und die von High-Density-Lipoprotein (HDL)- Cholesterin, sehr stark herabsetzen.

Eine orale Anwendung von Testosteron-Undecanoat, bei Männern mit einem Mangel an Testosteron, führt zu variablen, insgesamt sehr niedrigen Gesamt Testosteron-Konzentrationen, da vielfach innerhalb von 12 Stunden die Ausgangswerte wieder zu beobachten sind.

Tabletten

Die in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt nicht erhältlichen bukkalen bioadhäsiven Tabletten werden zweimal pro Tag über einen Zeitraum von circa einem Jahr eingenommen, damit der Testosteron Plasmaspiegel wieder im Normbereich ist. Bei dieser Form der Darreichung wird der hepatische First-Pass-Metabolismus umgangen.

Die häufigsten Nebenwirkungen, die diese Tabletten hervorbringen sind, Zahnfleischentzündungen oder Blutungen im Bereich der Zähne und eventuelle Geschmacksveränderungen.

Intramuskuläre Injektionen

Intramuskuläre Depot Injektionen mit sogenannten Testosteron Estern (Testosteron Enantat und Testosteron Undecanoat), sind als eine Art Ersatztherapie in Deutschland, weit verbreitet. Die Veresterung des Botenstoffes erhöht deutlich seine Löslichkeit und verlangsamt die Freisetzung in den Blutkreislauf.

Für Erwachsene gilt in Deutschland eine Dosierung von 250 mg, welches in Form von Testosteron-Enantat, alle zwei bis drei Wochen vom behandelnden Arzt injiziert wird. Diese Testosteronbehandlung hat gegenüber anderen einige Vorteile aufzuweisen, die in wesentlich längeren Intervallen zwischen Injektion und der signifikanten weniger häufigen supraphysiologischen Testosteronplasmaspiegels, liegen.

Implantate zur Hormonbehandlung

Pellet-Implantate, die Testosteron beinhalten sind weltweit geläufig und werden häufig in einer Klinik eingesetzt. Die Pellets werden natürlich unter sterilen Bedingungen unter die Bauchdecke implantiert und führen, laut einer bekannten Studie, über einen Zeitraum von zwischen 4 bis 6 Monaten zu einem stabilen physiologischen Testospiegel.

Eine Resorption erfolgt aus den subdermalen Pellets, wobei eine gleichmäßige Erosion stattfindet. Entsprechend der Löslichkeit tritt die extrazelluläre Flüssigkeit aus und gelangt so in die Blutbahn. Der Nachteil dieser Pellets besteht in dem Faktor, wann sie eventuell infizieren oder aber ganz abgestoßen werden können.

Erfahrungen von Anwendern

Anwender einer Studie berichten von guten bis sehr guten Erfolgen ihrer Testosteronbehandlung, wobei unterschiedliche Darreichungsformen, genutzt wurden. Es gab laut Aussagen keine bis nur geringe Nebenwirkungen, wobei sämtliche Präparate die entsprechenden Prognosen erfüllten.

Negative Begleiterscheinungen gab es lediglich beim Mann, indem es zu einer Zunahme der Körperbehaarung kam. Positive Bilanz ist, dass diverse der Nutzer mit Bluthochdruck, nach einer Testosterontherapie, weder ein Bluthochdruckmittel, noch einen Betablocker nutzen mussten.

Auch in Sachen Libido gab es bei einer Therapie nur positive Feedbacks. Das Sexualleben war wieder im reinen, zur Freude der jeweiligen Partnerinnen. Sämtliche Testosteronsubstitutionen waren frei von Nebenwirkungen, sodass es keinen Patienten gab, der diese Form der Testosteronbehandlung ablehnen würde.

Nebenwirkungen

Obwohl eine Hormonsubstitution recht große Chancen, innerhalb von einem Jahr, auf Erfolg hat und die meisten Nutzer, die Behandlung sehr gut vertragen, kann es vereinzelt immer einmal zu Nebenwirkungen kommen. Daten bestätigten, dass sich unter einer Testosterontherapie, das Prostatavolumen vergrößert und die PSA-Werte ansteigen. Unabhängig vom Anstieg beider Werte, vergrößert sich die Prostata bei Männern mit Unterfunktion der Keimdrüsen nicht über das normale Altersmaß hinaus, ebenso bleiben die PSA-Werte im altersspezifischen Normbereich.

Vor einer Hormonbehandlung ist es jedoch erforderlich, von einem Facharzt einen Hormonstatus erstellen zu lassen. Dieser wird seinen Patienten darüber hinaus informieren, dass es unter solch einer Behandlung durchaus, zu eventuellen Beeinträchtigungen kommen kann.

Was zu einhundert Prozent feststeht ist die Tatsache, dass bei einer Erhöhung des Testosteronspiegels, der eigene Körper seine Testosteronproduktion einstellt. Eine weitere Nebenwirkung besteht darin, dass die Anzahl der Spermien reduziert wird. Männer mit Kinderwunsch sollten aus diesem Grund, keine Hormontherapie einleiten.

Des Weiteren sind unter Zuziehung bestimmter Daten drei Faktoren zu berücksichtigen. Nämlich das bei Personen, die unter einem aktiven Brusttumor, Diabetes oder einem Prostatakarzinom leiden, eine Testosterontherapie ein absolutes No-go ist, da dieses Vorgehen bestimmte Risiken birgt. Bei der Anwendung von einer Creme müssen Anwender daher gut darauf achten, dass das Medikament nicht auf weitere Personen übertragen wird.

Der Arzt aus dem Bereich der Andrologie wird noch in seiner Praxis die Information erteilen, dass nach einem Gebrauch dieser Medizin, unbedingt die Hände gut zu waschen sind, vor dem Sex duschen zu gehen oder gegebenenfalls, das T-Shirt anbehalten.

Bei der richtigen Diagnostik, natürlich insbesondere nach einer genauen Untersuchung des männlichen Körpers, gilt eine sogenannte Hormonsubstitution, daher als sicher. Dem Körper wurde ähnlich einer Schilddrüsenfehlfunktion nur das zugeführt, was ihm nicht in ausreichend hohem Maß zur Verfügung steht.

Wichtig hierbei ist insbesondere, egal ob als Serum, Injektion oder Pflaster die perfekte Dosierung, um unerwünschte Nebenwirkungen erst gar nicht eintreten zu lassen.

Substitution mit Testogel

Nicht nur bei Frauen, sondern auch beim Mann wurden häufig Hormondefizite beobachtet. Das Risiko, dass es zu Stimmungsschwankungen, nachlassender Leistungsfähigkeit und auch nicht mehr funktionierenden Sexualfunktionen kommt, ist äußerst hoch. Was dagegen hilft, sind Substitutionen aus dem Bereich der Andrologie, die in der Urologie in den meisten Fällen, zur Anwendung kommen.

Über die Symptome eines beginnenden Hormonmangels bei Männern, haben wir ausführlich berichtet, welche Substitution aber hilft ansonsten gegen dieses Defizit?

Wird von dem behandelndem Andrologie Arzt bei einem Patienten ein Hypogonadismus ausgeschlossen, kommen andere Varianten, wie beispielsweise eine Testosteronsubstitution, ins Spiel. Eine davon ist Testogel, welches nicht nur vielfach angewendet wird, sondern sich bei tausenden von Männern, ohne jegliches Risiko, bewährt hat.

Eine Testosteronsubstitution in Form von Spritzen oder Kapseln sind ohne Zweifel wirksam, können aber zu unliebsamen Nebenwirkungen führen. Orale Präparate können den Spiegel nicht vorhersehbar normalisieren, während Injektions- Produkte in vielen Fällen, mit einem zu niedrigen Spiegel einhergehen.

Die Alternative hierzu besteht in Testogel, wobei das klare Produkt einmal täglich auf die saubere und gesunde Haut aufgetragen wird. Nach der Anwendung kommt es zu einem raschen Anstieg des Testosteron Serums, wobei rund 9 bis 14% der aufgetragenen Menge in den Blutkreislauf gelangen.

Nach perkutaner Resorption, wird der Botenstoff in einer relativ konstanten Menge über einen Zeitraum von 24 Stunden systematisch abgegeben, und der Normbereich ist wieder im Gleichgewicht.

Fazit

Haben Patienten einen Mangel an dem Hormon Testosteron und daher eine erektile Dysfunktion, lohnt sich eine Testosteronsubstitution auf jeden Fall. Sogar bei Patienten mit Hypogonadismus, die schlecht auf bestimmte andere Medikamente ansprachen, konnte eine Kombitherapie deutliche Erfolge bringen.

Welche Arzneimittel schließlich zur Anwendung kommen, kann der Urologe feststellen und vorschlagen. Fakt ist: jeder, der bei sich Anzeichen eines Mangels entdeckt, sollte schnellstmöglich einen Arzt konsultieren, um Unstimmigkeiten abzuklären. In vielen Fällen, konnte eine gesundheitliche schwere Erkrankung ausgeschlossen, oder schnell behandelt werden.

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