Testosteron & Bodybuilding: Testo im Kraftsport

Beim Training geht es in erster Linie darum, unbedingt einen definierten Körper zu trainieren und zeitgleich den Körperfettanteil zu reduzieren.

Es handelt sich, laut Definition bei Bodybuildern, um eine spezielle Art von Kraftsport, wobei sich beim Training die Körperform durch Krafttraining maßgeblich verändert.

Noch heute gilt Muskelaufbau als Männerdomäne, jedoch verschreiben sich immer mehr weibliche Personen diesen Sport.

Der Aufschwung des Frauenanteils begann ungefähr im Jahr 1970, es geht lediglich darum, auf einer Bühne in unterschiedlichen Posen mit Muskelmasse, eine Jury zu begeistern.

 Als einer der bekanntesten Vertreter gilt der Österreicher Arnold Schwarzenegger, der siebenmal, dank seiner Muskeln, zum Mister Olympia gekürt wurde.

Warum nehmen Bodybuilder Testosteron?

Der Grund, warum viele zu einem illegalen Steroid, speziell zu Testosteron greifen, liegt auf der Hand. Die Muskeln schwellen so deutlich an, dass kaum mehr ein T-Shirt passt.

In der Regel gilt hierbei das Motto: ohne Testosteron Produktion keine Muskeln, erst recht keine Erektionen und kein Bartwuchs.

Warum das Hormon so überaus wichtig ist und, ob eine künstliche Zufuhr einen Sinn ergibt, versuchen wir herauszufinden. 

Wie bei allen Hormonen im menschlichen Körper, handelt es sich bei Testosteron um einen sogenannten biochemischen Botenstoff, mit einer chemischen Zusammensetzung. Testo basiert auf Androstan, einem organischen Kohlenwasserstoff-Molekül.

Das Hormon ist nicht nur zur Steuerung von Sexualität und Fruchtbarkeit zuständig, es wirkt in sämtlichen Organen, trägt zur Bildung von Spermien, ebenso wie für den korrekten Aufbau jeder einzelnen Muskel im Körper. Der Botenstoff unterstützt weiterhin den Knochenstoffwechsel und fördert das Knochenwachstum in der Pubertät.

bodybuilding testosteron

Der durchschnittliche Gehalt von Testosteron im Blut liegt bei etwa zwischen 12 und 40 nmol/l (Nanomol pro Liter). Bei einer Frau bleibt der Wert vergleichsweise unter 3 nmol/l, teilweise sogar niedriger.

Warum gerade Bodybuilder für den Muskelaufbau zum Testosteron greifen ist schnell erklärt, denn diese Personen sind der festen Meinung, dass Muskeln schneller wachsen und Körperfett gleichzeitig verschwindet. Leider handelt es sich um einen Trugschluss, was jeder Arzt weiß.

Anabole Steroide, greifen die Gesundheit stark an, sodass es im schlimmsten Fall nicht nur zu Organschädigungen führt, sondern tödlich enden kann.

Trotzdem wird es kaum jemanden geben, der nicht über die Ernährung, sondern zum Testosteron oder zu anderen Mitteln greift, um die Testo-Produktion und damit den Muskelaufbau zu erhöhen. Die körperlichen Veränderungen gestalten sich schließlich als so sichtbar, wobei es bei einem Wettkampf auch ankommt. 

Wie viel Testosteron benötigt ein Bodybuilder?

Kraftsportler wissen, sie sind gutaussehend, sind stark, kommen jedoch vielfach nicht ohne Doping zum Muskelaufbau aus. Viele der Produkte werden auf illegalem Weg beschafft, zum Beispiel aus dem Untergrund.

Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Produkte in verschiedenen Preisklassen, um den Testospiegel mit jeder Dosis zu erhöhen.

Im professionellen Sport wird gedopt, das ist Realität und wissen viele Personen. In der Regel werden für die Kosten pro Person zwischen 100 und 500 Euro in Kauf genommen, bei manchen natürlich entsprechend mehr.

Auf der langen Liste stehen Produkte wie:

  • Testosteron-Injektionen
  • Enanthat
  • Trimbolon
  • Bordone
  • Masteron

Seit vielen Jahren sind Personen in diesem Bereich, die Spitzenreiter, wenn es um das Thema Doping beim Muskelaufbau geht. Es existieren Studien, nach denen vier von zehn Sportlern chemischen Substanzen nehmen und ihrem Körper nachhelfen, um Testosteron zu erhöhen.

Es gibt also eine Vielzahl der Menschen, die zu anabolen Steroiden greifen um eine Leistungssteigerung und einen Muskelaufbau zu erzielen. Doch das Testosteron kann bei Einnahme, eine ungeahnte Veränderung auf die Psyche haben, es kann aggressiver machen oder sei es lediglich nur in der ersten Zeit, ein Steigern der Libido..

Doping in Mengen ist jedoch sehr gefährlich, gerade wenn es dauerhaft über Jahre zum Konsum kommt. Es kann dadurch bedingt zur Entstehung von mehr Blut kommen, sodass sich am meisten Probleme im Bereich der Herzmuskulatur ergeben oder das es eben zum Todesfall führen kann. Ein Mann berichtet z.B., dass es beim Einnehmen zur Einschränkung der Spermienanzahl kam.

Die Frage nach dem wieviel Testosteron es sein sollte, ist schwer zu beantworten, denn in der Regel wird stark übertrieben. Diverse Sportler sind der Meinung: je mehr, desto besser und geben daher Unsummen an Geld dafür aus, ohne dabei auch auf ihre Ernährung oder Fitness zu achten.

Ist Testosteron wirklich so schädlich?

Für das Angro von einem jungen Mann, macht es breite Schultern, ein voller Bartwuchs und eine sonore Stimme aus. Was sie sich wünschen ist archaische Männlichkeit, mit sämtlichen Merkmalen. Testosteron verfügt jedoch noch über eine andere Seite, denn es begünstigt das Risiko an Herz Kreislauf- Erkrankungen zu leiden oder das sich schlechte Blutfettwerte bilden. Zumindest dann, wenn der Testosteronwert zu hoch ausfällt.

Überdosierungen jedenfalls fördern chronische Erkrankungen und verkürzen die Lebenszeit. Experten diskutieren jedoch, ob auch ein normaler physiologisch einwandfreier Testosteronspiegel, zu negativen Auswirkungen im Bereich Gesundheit führen kann. Schließlich ist bereits lange bewiesen, dass das Hormon die Schuld daran trägt, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

Fest steht: niemand, ohne einen nachgewiesenen Testosteronmangel darf Testosteron in irgendeiner Form zuführen. Ein zu viel des Botenstoffes kann große negative Konsequenzen nach sich ziehen und machen alles, nur nicht männlicher.

Ein zuviel des Hormons, bei einer Person mit einem gesunden Spiegel, kann unerwünschte Folgen haben. Die Liste hierbei stellt sich als massiv heraus. Es handelt sich unter anderem um:

  • Brustwachstum (Gynäkomastie)
  • Brustschmerzen
  • Verkleinerung der Hoden (Hodenatrophie)
  • Verminderung der Spermienzahl
  • Gewichtszunahme
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Wassereinlagerungen
  •  Blutsalze verändern sich
  • erhöhter Anteil an Blutkörperchen (Polyglobulie)
  • emotionale Störungen
  • Migräne
  • Tremor (Zittern)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • Veränderungen der Leberfunktionswerte
  • usw.

Es gibt drei unterschiedliche Gruppen von Anabolika, in die sich unterschiedliche Produkte einordnen lassen:

  • Steroidhormone (Testosteron)
  • Wachstumshormone und Wachstumsfaktoren
  • Beta-Sympathomimetika

Jedes Präparat für sich wirkt zwar muskelaufbauend, jedoch nur dann, wenn ein vernünftiges Training dazu, betrieben wird. Über unterschiedliche Wirkungsansätze kommt es zum Proteinaufbau und damit zum Muskelwachstum.

Ergebnis hiervon ist, Testosteron verfügt über einen anabolen Einfluss auf die Muskulatur. Heißt: die oben beschriebenen Nebenwirkungen sind so erheblich, dass dringend von zusätzlichem Testosteron abzuraten ist.

Testosteron zum Muskelaufbau aus dem Internet, ohne eine medizinische Indikation einzunehmen ist alles, nur nicht sinnvoll.

Was sind Nebenwirkungen von Testosteron?

Die wohl wichtigste Nebenwirkung von Testosteron ist die androgene Wirkung. Sie führt bei illegaler Nutzung (Doping im Sport), bei Frauen zur Virilisierung (Vermännlichung). Negative Nachwirkungen allgemein sind:

  • androgenetische Alopezie
  • Hirsutismus
  • Stimmveränderung

Diejenigen, die länger zum Testosteron greifen, müssen mit Ödemen (Wassereinlagerungen), sowie bei Männern mit einem Prostatatumor rechnen.

Bei der langen Liste der negativen Wirkungen auf den Körper, geht es nicht nur um Doping im Spitzensport, sondern mehr um missbräuchliche Anwendungen im Training. Die Nebenwirkungen je nach Dosis, betreffen in erster Linie zahlreiche Organsysteme, als auch Stoffwechselsysteme.

Die am häufigsten negative Begleiterscheinung besteht im Ausbruch von starker Akne und dem zu schnellen Wachstum der Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich. Was Männer ebenfalls zum Arztbesuch führt, sind Erektionsstörungen.

Anders als wie das mit diesen Substanzen erzielte muskelbepackte Erscheinungsbild suggeriert, ist eine Nutzung mit einem negativen Feedback auf die Sexualhormonproduktion gekoppelt. Bedrohlich wird es bei einer Langzeiteinnahme, dann kann es zu massiven Schädigungen des Herzens kommen.

Ähnlich ambivalent ist die Wirkung von Testosteron auf Leber und Nieren. Unter hohen Dosen von illegalen Steroiden, beispielsweise Enanthat in Dosierungen zwischen 500g bis 1.000 g, kann es zu Aggressivität, übertriebenes Selbstvertrauen, Hyperaktivität bis hin zum psychotischem Verhalten kommen. Deshalb sollten Sie es sich gut überlegen, ob Sie Testosteron im Internet kaufen.

Welche Testo Supplements sind sicher?

Wer sich Testosteron auf legalem Wege als Therapie zuführen möchte, sollte auf natürliche Testosteronbooster zurückgreifen.

In Frage kommen Präparate mit zum Beispiel, Tribulus Terrestris, Maca oder Ginseng.

Eines dieser Top-Mittel steht seit relativ kurzer Zeit zur Verfügung, es handelt sich um TestoPrime, welches jedem Tag konsumiert werden darf und keine negativen Wirkungen auf einen Körper hat.

Das Präparat verfügt über 12 natürliche Inhaltsstoffe, die zur Produktion von Testo erforderlich sind.

Unter anderem enthalten sind: Zink, Knoblauch, Ashwagandha und Bockshornklee-Extrakt, sowie weitere Wirkstoffe.

Fazit

Um einen Muskelaufbau genau voranzutreiben, müssen Männer, als auch Frauen keine illegalen Steroide nutzen. Genügend ist Fitness, sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Natürlich sind manche Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll, die allerdings einige Wochen zu konsumieren sind, dafür jedoch eine Langzeitwirkung aufweisen.

Spritzen, Pflaster und Gele bitte nur dann verwenden, wenn diese auf ärztliche Anordnung verschrieben wurden. Einen Testosteronmangel entgegenwirken sollten nur die Personen, die im Vorfeld einen Arztbesuch gemacht haben, die Testosteronwerte überprüfen ließen und nach einer Diagnose, Top- Produkte auf Rezept verabreicht bekommen.

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