Testosteronersatztherapie: Erfahrung, Dosierung & Kosten

Testosteron ist eines der wichtigsten Hormone im männlichen Körper.

Allerdings kann es circa ab dem 40. Lebensjahr dazu kommen, das es zu einem Testosteronmangel kommt.

Dagegen gibt es diverse Präparate, die den Hormonspiegel wieder erhöhen.

In einigen Fällen wird Ihr Arzt einer Testosterontherapie vorschlagen, allerdings nur dann, wenn ein gravierender Testosteronmangel vorliegt.

Was ist Testosteronersatztherapie?

Einer von rund 100 Männern pro Jahr leidet im Alter an fehlendem Testosteron. Dieser Umstand, Hypogonadismus Mann, äußert sich vor allen Dingen in unliebsamen Fettpolstern und durch Energieverlust. Was jedoch Männern wirklich zu schaffen macht, ist das Nachlassen der Libido.

Eine Hormonersatztherapie ist nur dann anzuraten, wenn ein sehr niedriger Testosteronspiegel vorliegt und andere Ursachen, wie beispielsweise, ein Prostatakarzinom ausgeschlossen wurde. Sie sollten, bevor Sie etwaige Schritte unternehmen, sich unbedingt eine Diagnose durch einen Arzt einholen.

Gerade Männer, die an Diabetes mellitus Typ 2 leiden, müssen im Vorfeld einen Arzt konsultieren.

Zur eigentlichen Substitution von Testosteron stehen zum heutigen Zeitpunkt mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, denn es existieren bei Testosteronmangel entsprechende, wie zum Beispiel eine Testeron Salbe. Weiterhin kann das Hormon zugeführt werden durch:

  • Injektionen
  • Kapseln
  • Depots
  • Cremes
  • Pflaster
  • Gels

Wann wird eine Testosteronersatztherapie verschrieben?

Patienten, die eine Testosterontherapie verschrieben bekommen, müssen an Hypogonadismus leiden. Heißt: hierunter verstehen Experten eine hormonelle (endokrine) Funktionsstörung, die zu einem Testosteronmangel führt. Es können dann Testosteronmangel Medikamente zum Tragen kommen.

Die Ursache einer Testosteronsubstitution selber, kann an einer gestörten Testosteronproduktion in den Hoden oder einer Störung von übergeordneten Hormon Steuerzentrum im Gehirn liegen. Je nach Eintreten eines Mangels des Hormons, unterscheiden sich die körperlichen Anzeichen und Auswirkungen.

Das Arzneimittel Testosteron Depot 250 mg beispielsweise wird von Ärzten für drei Erkrankungen verschrieben. Hierbei handelt es, wenn ein Mann folgende Erkrankungen aufweist:

  • wenn ein Testosteronmangel klinisch und labormedizinischen (Hypogonadismus) bestätigt ist.
  • zur Pubertätsinduktion bei Knaben mit Pubertas tarda.
  • zur Unterdrückung eines übermäßigen Längenwachstums bei Jungen (ist nur von Ärzten durchzuführen, die über spezielle Erfahrungen verfügen)

Sollte es sich um eine dieser drei Erkrankungen handeln, übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten. Natürlich wird normalerweise jeder einzelne Fall einer Prüfung unterzogen, ob diese oben erwähnten Erkrankungen, nicht auch mit anderen Behandlung kostengünstiger wäre.

Wie lange geht eine Testosteronersatztherapie?

In der Regel wird ein Arzt immer unterschiedliche Maßnahmen, zur Testosteronsubstitution empfehlen. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn der Patient unter bestimmten Vorerkrankungen leidet. Der Fachmann spricht von sogenannten Gegenanzeigen, die im Vorfeld genau geprüft werden. Zu diesen Gegenanzeigen gehören unter anderem:

  • Verdacht auf Krebs der Vorsteherdrüse
  • Verdacht auf Krebs im Allgemeinen
  • Krebsbefall der männlichen Brustdrüsen
  • frühere oder bestehende Lebertumore
  • Überempfindlichkeit gegenüber Testosteron
  • Überempfindlichkeit gegen eines der Bestandteile des Medikaments

Ziel einer jeden Behandlung mit dem Hormon ist, eine Reduktion der hormonmangel bedingten Symptome und Beschwerden zu erreichen.

Im Rahmen einer Ersatztherapie wird der Testosteronspiegel im Blut bei Männern, durch spezielle Medikamente auf den unteren bis mittleren Wert gebracht.

Ein Rückgang der Beschwerden bzw. Symptome kann sukzessive über Wochen und Monate andauern. Die ersten Verbesserungen allerdings zeigen sich in der Regel bereits circa 3 Wochen. Bis sich eine maximale Verbesserung einstellt, kann es bis 36 Monaten dauern.

Muss man Testosteron spritzen?

Das Spritzen von Testosteron soll nicht nur für mehr Muskelmasse sorgen, es soll zudem auch zu besserem Sex verhelfen. Momentan boomt die Behandlung einer Therapie mit Testosteron, jedoch sind nicht alle Ärzte von den Hormonspritzen überzeugt.

Diverse Experten gehen sogar so weit zu behaupten, dass Testosteronspritzen zu männerlastigen Chefetagen, oder zu mehr jugendlichen Rasern auf deutschen Strassen führen. Andere wiederum schwören auf den Libido-Anheizer.

Viele Männer fühlen sich lustlos, leiden unter Erektionsproblemen, Herzrasen oder Hitzewallungen. Andere klagen über Depressionen, Gereiztheit und nicht mehr funktionierender Konzentration. Sämtliche dieser Symptom deuten auf Hypogonadismus hin. In diesen Fällen werden Ärzte, auf jeden Fall, eine Ersatztherapie in Betracht ziehen.

Zur Testosteronersatztherapie zählen jedoch nicht nur Injektionen, es gibt andere Möglichkeiten, den Testosteronspiegel wieder auf einen normalen Level zu bekommen. Hierzu gehört mehr, außer den erwähnten Spritzen:

  • Kapseln
  • Depots
  • Cremes
  • Gels

Eine relativ neue Methode ist zum Beispiel, die Verabreichung in Form von einem Gel. Dieses wird einmal pro Tag aufgetragen, vorzugsweise im Bereich von Schultern, Oberarmen oder der Innenseite der Oberschenkel.

Rückseiten von Waden oder die Bauchpartie kommen ebenfalls in Frage. Die Haut reagiert wie ein Reservoir für die Hormone, die nach und nach in den Blutkreislauf gelangen. Bemerkenswert beim Gel ist: im Vergleich zu Pflastern klagen Männer über weniger Hautirritationen.

Bei einem Depot handelt es sich um Testo in kristalliner Form. Die Kristalle werden unter die Haut implantiert und sorgen so über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten dafür, dass der Testosteronspiegel sich wieder im Normalbereich befindet.

Allerdings sind diese sogenannten Depots in Deutschland nicht erhältlich, können jedoch aus England bezogen werden.

Kapseln sind je nach Schwere von Hypogonadismus bis zu dreimal täglich einzunehmen. Der Nachteil dieser Form ist: das Hormon wird ausschließlich über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Das hat zur Folge, dass die Leber die Inhaltsstoffe schneller abbaut, sodass die Wirksamkeit von vielen, als fraglich eingestuft wird.

Substitution von Testosteron mit Testogel

Viele Experten sind der Meinung, dass Testosteron-Gele oder auch Depotspritzen, sich im Zuge einer Therapie positiv auf die Gesundheit beim Mann, und im speziellen auf sein allgemeines Wohlbefinden auswirken. Einige Ärzte sind sogar der festen Überzeugung, dass Testosteron nicht nur beim Abnehmen von Vorteil ist, sondern bei Diabetes mellitus positiv auf den Blutzuckerspiegel reagiert.

Das transdermale Testo stellt die physiologische Applikationsform für eine Ersatztherapie dar. Testogel ist eine Mischung aus Testosteron und Ethanol (zur besseren Resorption) und wird in der Regel, abends und morgens auf die Haut (Oberarme, Bauch oder Oberschenkel) aufgetragen.

Das Produkt ist in Europa als Testogel 50 mg auf dem Markt und führt zur Steigerung des Testosteronspiegels. Bei einer spät am Abend erfolgten Applikation, erzielen Sie einen zirkadianen Testosteron- Rhythmus, in den frühen Morgenstunden.

Wo kaufen?

Testogel enthält, wie der Name bereits vermuten lässt Testosteron. Hierbei handelt es sich um eines der wichtigsten Hormone, welches im männlichen Körper nicht fehlen darf. Das Präparat Testogel wird bei ausgewachsenen Männern zur Testosteronersatztherapie angewendet, um unterschiedlichen Beschwerden entgegenzuwirken.

Ein Testosteronmangel kann zu Hypogonadismus führen, eine hormonelle (endokrine) Funktionsstörung. Die Ursache liegt hauptsächlich in einer gestörten Hormonproduktion in den Hoden oder einer Störung von übergeordneten Hormon- Steuer- Zellen im Gehirn.

Die empfohlene Dosis beträgt 2,5 g, was in etwa 40,5 mg Testosteron entspricht. Die Dosis kann eventuell vom behandelnden Arzt individuell angepasst werden. Die maximale Dosis beträgt 5 g Gel pro Tag.

Wie andere Arzneimittel auch, kann auch Testogel Nebenwirkungen hervorrufen, die allerdings auftreten können, aber nicht auftreten müssen. Häufigste Beschwerden äußerten sich in:

  • Stimmungsschwankungen
  • Aggressionen
  • Ungeduld
  • Schlafstörungen
  • abnorme Träume
  • erhöhter Sexualtrieb

Testogel ist in Apotheken mit Rezept zu bekommen. Eine weitere Möglichkeit ist der Erwerb über das Internet, wo auf seriöse Anbieter zu achten ist.

Ob es sich um einen seriösen Händler handelt, können Sie durch das Einsehen von Kundenrezensionen und Bewertungen herausfinden.

Dosierung und Anwendung

Die wichtigsten Informationen zu Testogel erfahren Sie anhand des Beipackzettels. Da die Dosierung von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist, sollte ein Arzt diese speziell auf Sie abstimmen. Dabei ist zu unterscheiden, um welche Darreichungsform von Testogel es sich handelt.

Eine Anfangsdosis und allgemeine Dosierempfehlung lautet:

  • Einzeldosis: 1 Beutel
  • Gesamt Dosis: 1-Mal täglich
  • Zeitpunkt der Verwendung: morgens, wenn möglich, immer zur gleichen Tageszeit

Die Dosis von 2 Beuteln pro Tag darf auf keinen Fall überschritten werden.

Das Arzneimittel ist auf die trockene, saubere und nicht geschädigte Haut aufzutragen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

Gegen eine Anwendung sprechen folgende Kriterien:

  • Überempfindlichkeit gegen einzelne Inhaltsstoff
  • bestehendes oder Verdacht auf Prostatakarzinom
  • bestehender oder Verdacht auf Brustkrebs

Kosten

Bei den Kosten von Testogel kommt es in erster Linie auf die Größe der Darreichungsform an. Es handelt sich um Mengen im Bereich von entweder einem oder zwei Beutel. Je nach Anbieter ist das Gel zwischen rund 60 und 160 Euro zu erwerben.

Da die Packungsgrößen schwanken, können Kunden in der Regel mit einem Einzelpreis von etwa 65 Euro rechnen. Verkauft werden via Internet Boxen, mit einem Packungsinhalt von entweder 1, 3 oder 30 Stück.

Mit einem Rezept können Sie Testogel in einigen Apotheken erhalten. Wenn nicht vorrätig wird der Apotheker Ihres Vertrauens, Testogel sicher bestellen können. Zu den üblichen Kosten von einem Rezept, können dann die speziellen Kosten des Medikamentes hinzukommen, sofern Ihre Krankenkasse diese nicht übernimmt.

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Testogel wird auf Anraten Ihres Arztes verschrieben. Das Arzneimittel enthält Testo, das im menschlichen Organismus natürlich vorkommende männliche Sexualhormon (Androgen).

Speziell kommt Testogel bei einer TRT zur Anwendung - überwiegend bei Hypogonadismus. Vor einer Behandlung allerdings muss ein Mangel an Testosteron eindeutig festgestellt werden.

Dieses äußert sich überwiegend anhand klinischer Symptome wie beispielsweise:

  • Rückbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale
  • Veränderung der Körperzusammensetzung
  • Abnahme der Libido
  • schnelle Ermüdung
  • Erektionsstörungen usw.

Vorzugsweise sollte ein Zeitraum von mindestens 6 Stunden zwischen Anwendung und dem, entweder Baden oder Duschen, eingehalten werden.

Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem:

  • da das Arzneimittel den Wirkstoff Testo enthält, kann dieses bei einer Dopingkontrolle eine positive Reaktion hervorrufen.
  • aufgrund des Alkoholgehaltes können bei zu häufigen Anwendungen Hautirritationen, wie zum Beispiel, trockene Haut oder Juckreiz auftreten.
  • auch wenn nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zu sich genommen werden, sollte vor einer Behandlung, der jeweilige Arzt informiert werden. Dieser gibt Auskunft darüber, ob es bei dem jeweiligen Medikament zu Wechsel-oder Nebenwirkungen kommen kann.
  • eine gleichzeitige Anwendung mit Testogel und ACTH (Hypophysen Hormon) oder Corticosteroiden (Nebennierenhormone) kann das Oedem Risiko (Wassereinlagerung) erhöhen. Infolgedessen müssen Patienten das Medikament mit Vorsicht anwenden, insbesondere dann, wenn es sich um Patienten mit Herz-, Nieren- und Leberleiden handelt.

Testogel ist speziell zur Anwendung bei Männern bestimmt. Schwangere und stillende Frauen dürfen das Präparat auf keinen Fall anwenden.

Erfahrungen mit Hormonersatztherapie

Eine weit verbreitete, aber fehlerhafte Angabe besteht darin, dass eine Testosterontherapie einem Betrug gleichkommt. Dieses ist nicht schlüssig, denn ebenso wie bei einer Person ein Mittel gegen Asthma hilft, kann diese Therapie jemandem helfen, wenn dieser an einem Mangel von Testosteron leidet.

Erfahrungen zeigen, dass bei Patienten mit einem zu niedrigen Testosteronspiegel, die fettfreie Körpermasse ansteigt und weitere gewünschte Effekte eintreten. Allerdings mussten Patienten folgende Dinge von ihrem Arzt überprüfen lassen, und zwar im Abstand von am besten 3 Monaten.

  • freies Testosteron
  • gesamtes Testosteron
  • Östrogen
  • SHBG (Sexualhormon bindendes Globulin)
  • FSH (Follikel stimulerende Hormone)
  • LH (luteinisierendes Hormon)
  • DHT (Dihydrotestosteron)
  • PSA (erhöhter Wert bei Prostatakrebs)
  • TSH (Steuer Hormon)
  • T 3 (Schilddrüsenhormon)
  • T 4 (Schilddrüsenhormon)
  • HCG (humanes Choriongonadotropin)

Zu den zahlreichen Erfahrungen zählen auch, dass es sich bei einer Testosteronsubstitution nicht um eine Kur, sondern um eine Behandlung handelt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Für eine sogenannte hormonelle Substitutionstherapie wird ein Rezept benötigt, was eine vorherige Untersuchung bei einem Arzt voraussetzt. Sie sollten allerdings, von unseriösen Anbietern Abstand nehmen, die kein Rezept verlangen. Es handelt sich vielfach um Produkte, die kein Testosteron enthalten.

In der Regel übernehmen Krankenkassen die Kosten, wenn eine solche Therapie unbedingt erforderlich erscheint. Da jedoch eine Einnahme von Testosteron Präparaten nur selten sinnvoll ist, haben viele Männer Probleme, eine Kostenübernahme ihrer Krankenkassen zu bekommen.

Medizinisch relevant wird eine Testosteronersatztherapie dann, wenn derjenige über sehr starke Beschwerden klagt und wiederholt ein zu niedriger Testosteronspiegel festgestellt wurde. In diesem Fall stehen die Chancen gut, dass eine Krankenkasse die Kosten im vollem Umfang übernimmt.

Fazit

Ein Defizit des Hormons, ist eines der häufigsten Probleme beim Mann. Testosteron, ist ein für den Mann essenzielles Hormon, und das in vielerlei Hinsicht, ist jedoch auch altersabhängig. Eine Testosteronsubstitution eines klinisch manifestierten Androgen Defizits ist primär, als endokrinologische und metabolische Notwendigkeit, zu betrachten.

Die zentrale Frage eines Arztes äußert sich dahingehend, ob sich die hormonelle Veränderung klinisch bemerkbar macht, und ob sie mit weiteren chronisch alters assoziierten Erkrankungen auftritt.

Ob eine Testosteronersatztherapie für den jeweiligen Mann in Frage kommt, oder ob es wichtig ist, eine solche durchzuführen, sollte auf jeden Fall generell immer ein Arzt entscheiden.

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