Was sind Wachstumshormone? Einfach erklärt

Das Wachstumshormon ist ein Peptidhormon, welches in der Hypophyse im Gehirn gebildet wird.

Experten in der Medizin bezeichnen es als Growth Hormone (GH), Human Growth Hormone (HGH), als Somatotropes Hormon oder auch als Somatotropin (STH).

Besonders bei Kindern und Jugendlichen kommt dieses Hormon schon zum Tragen und ist im Bereich der Differenzierung von Zellen zu finden.

40 Prozent der Zellen im menschlichen Körper sind Hypophyse STH-produzierende Zellen und daher von enorm wichtiger Bedeutung.

Die sogenannten Peptidhormone, die in den somatotropen Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet werden, sind eher bekannt als Wachstumshormone. Die Sekretion wird von einer anderen Hirnregion (Hypothalamus) gesteuert, dieser Vorgang geschieht über zwei Hormone. Die wären:

  • das Hypothalamus-Hormon Somatoliberin (Somatotropin-releasing-Faktor), welches dafür sorgt, dass sich die Hypophyse vermehrt.
  • das Hypothalamus-Hormon Somatostatin hingegen drosselt den Vorgang, in Form von einer Wachstumshormon-Ausschüttung.

Unterschiedliche Kriterien können bereits diese Freisetzung beeinflussen, und damit verbunden, auch die Ausschüttung dieses Hormons.

Das Wachstumshormon wird im Hypophysenvorderlappen gebildet und wirkt überwiegend nicht direkt, sondern stimuliert die Bildung von IGF 1 (insulin like growth factor), welches der wichtigste Vermittler der Wachstums-Hormonwirkungen ist. IGF 1 kommt insbesondere unter dem Einfluss von Wachstumshormonen zum Tragen. Über IGF 1 entfaltet HGH somit, seine vielfältigen biologischen Wirkungen

Was ist der Effekt von Wachstumshormonen?

Dem Wachstumshormon HGH werden wahre Wunderwirkungen zugesprochen. Es soll nicht nur jünger und stärker machen, sondern auch die Figur positiv beeinflussen können. Liegen hier jedoch Wunsch und Wahrheit auf einem Level?

Wer sich abends zum Schlafen legt, setzt seine Hypophyse in Gange. Die etwa kirschkerngroße Hormondrüse produziert jetzt an der Schädelbasis mehrere Hormone, die auch HGH genannt wird. Diese wiederum besteht aus einer Kette von 191 Aminosäuren und gelangt, über die Blutbahn innerhalb des Körpers, an die Zelloberflächen.

was sind wachstumshormone

HGH dockt sich an Fettzellen an und das Ergebnis hiervon ist, dass einige zu schmelzen beginnen. Ein Effekt zeigt sich in der Leber und regt diese zur Produktion von einem hormonähnlichen Polypeptids an. Der insulinähnliche Wachstumsfaktor IGF-1 (insulin like growth factor), fördert das Wachstum von Knochen, Knorpel und nicht zuletzt von der Muskulatur.

Somatropin erreicht aus diesem Grund gerade in der Kindheits-und jugendlichen Phase geradezu Spitzenwerte, die dann jedoch wieder kontinuierlich sinken. 

Das Wachstumshormon Somatropin ist, wie der Name bereits verrät, für das Wachstum zuständig. Das Hormon wirkt weiterhin anabol an Muskeln, sowie am Knochenaufbau. Es führt dort zu einer vermehrten Aufnahme und Verarbeitung von Aminosäuren, die bekanntermaßen diverse wichtige Funktionen im Körper unterstützen. Zudem wirkt das Wachstumshormon in den Nieren und den Knorpeln.

Ein weiterer Effekt von Somatropin liegt in der Erhöhung des Blutzuckerspiegels durch eine sogenannte Glykogenolyse. So wird der Abbau von Glykogen zu Glukose-1-Phosphat und Glucose bezeichnet.

Im Umkehreffekt sprechen Fachleute von einer Glykogensynthese im Blut. Bei dieser wird das Fehlen der Nahrungs- Glukose aufgrund eines erhöhten Energiebedarfs beeinflusst. Das gespeicherte Glykogen wird von den Muskeln genutzt, und die Leber kann diesen Vorgang der Glykogenolyse anderen Organen zur Verfügung stellen.

Eine weitere Wirkung von Somatropin liegt zudem im Fettabbau.

Sind Wachstumshormone gefährlich?

Zu medizinischen Zwecken wurden Wachstumshormone, etwa ab den 60er-Jahren, zur Behandlung von Kleinwuchs eingesetzt. Allerdings nur dann, wenn im Vorfeld ein Mangel von HGH, einem der growth Hormone festgestellt wurde. Zu dieser Zeit wurde das Peptidhormon, so makaber es klingen mag, aus den Hirnanhangdrüsen (Hypophyse) von toten Personen gewonnen.

Wachstumshormone kaufen birgt jedoch auch Gefahren in sich. Denn wenn diese injiziert werden, können sich auffällige Verdünnungen des Unterhaut-Fettgewebes bilden, während die äußere Hautdicke zunimmt. Außerdem kann HGH zu einer verminderten Glukosetoleranz und zu erhöhten Blutzuckerwerten führen, was wiederum einen Einfluss in Bezug auf Insulin, nach sich ziehen würde.

Darüber hinaus kann es unter Umständen gerade beim Erwachsenen, bedingt durch eine Stimulation des Knochenwuchses, an bestimmten Knochen zu Formveränderungen kommen. Bei zu hoher Dosierung führt es an den Kieferknochen zu unschönen Zahnlücken, und auch die Ausmaße auf Hände und Füße sind nicht zu verharmlosen. Diese können dadurch bedingt größer werden, was unter Experten, als Akromegalie bezeichnet wird.

Beim Herzen kann das Muskelwachstum im schlimmsten Fall, zu Störungen der Durchblutung und Funktion kommen, was durchaus mit einem Herztod enden kann. Leider sind bis heute keine Langzeitstudien am Menschen, was einen Mangel betrifft bekannt, aus diesem Grund ist HGH wenig bis nur unvollständig erforscht.

Wie kann man Wachstumshormone anregen?

Jede Zelle im menschlichen Körper verfügt über Rezeptoren, die das Wachstumshormon beeinflussen. Zu viele dieser Hormone können zu Riesenwuchs oder Akromegalie genannt führen. Letzteres zeigt sich deutlich an beispielsweise nicht verknöcherten Körperzonen wie Nase, Kinn, Finger oder anderen Weichteilen. Ist von einer Akromegalie das Herz betroffen, sprechen wird von Kardiomegalie. Dieser Zustand kann lebensbedrohlich sein, dieser Faktor gilt vor allen Dingen für Sportler.

Was passiert jedoch bei einem Mangel an zu wenigen Wachstumshormonen? Dieses kann unter anderem folgende Kriterien mit sich bringen:

  • Kleinwuchs
  • erhöhte Körperfettmasse, besonders in der Bauchregion (Viszeralfett)
  • Reduktion der Muskelmasse
  • weniger Körperkraft
  • erhöhte Cholesterinwerte des LDL
  • ungenügende Knochendichte
  • dünne, als auch fahle Hautstellen
  • schlechtes Bindegewebe
  • vermindertes Wachstum von Nägeln und Haut
  • reduziertes Schwitzen aufgrund fehlender Thermoregulierung
  • Störung des Blutkreislaufes und daraus resultierenden Herz-Kreislauf-Problemen
  • psychische Beschwerden, wie fehlende Energie, emotionale Instabilität, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Depressionen

Sind im Umkehreffekt zu viele Wachstumshormone vorhanden, können diese Faktoren eintreten:

  • Riesen Wuchs
  • Akromegalie
  • Weichteil-Akromegalie
  • Kardiomegalie
  • erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken

Seit dem Jahr 1985 ist es streng verboten, durch Transplantationen bei Patienten das Hormon zu entnehmen. Zu große war eine Ansteckung mit Krankheiten wie zum Beispiel, HIV oder der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Seit Dezember 1985 ist es möglich, Wachstumshormone künstlich herzustellen.

Diese synthetischen Wachstumshormone entstehen durch eine gentechnische Beeinflussung von Bakterien. Dabei werden Wachstumshormone freigesetzt, die denen von Menschen ähneln. Die Wachstumshormone werden also immer von Bakterien gezüchtet.

Normalerweise benötigen nur Personen die Wachstumshormone, insbesondere Kinder, die eine verminderte Produktion oder eine schlechte Aufnahme von Somatropin aufweisen. Diese muss jedoch durch einen Arzt festgestellt werden und kann dann, durch Injektionen mit Wachstumshormonen, behandelt werden.

In der heutigen Zeit kommt synthetisches Somatropin, wie weitere Dinge auch, gern als Anti-Aging-Mittel, oder außerdem leider, als Dopingmittel zur Verwendung. Allerdings gibt es zur Nutzung für eine Verjüngungskur keinerlei Belege, geschweige denn, dass eine Wirkung durch Studien schon bestätigt wurde.

Zur normalen Anregung und zum Wachstumshormone fördern kommen diverse Dinge in Frage. Beispielsweise bietet sich dazu ein intensives Training durch Sport je nach Alter, und eine ausgewogene und gesunde Ernährung an. Des Weiteren kann ausreichender, gesunder und vor allen Dingen guter Schlaf, eine Somatropin natürlich aktivieren. Von einer Einnahme, ohne einen medizinisch notwendigen Faktor, wird dringend abgeraten.

Lebensmittel

STH, oder auch als Wachstumshormon bekannt, ist vor allen Dingen für die Fettverbrennung und den Muskelaufbau steigern interessant. Da die Somatropin-Produktion etwa ab dem 40. Lebensjahr abnimmt, kann sich ein Körper stark verändern. Das Fehlen dieses Wachstumshormons drosselt die Eiweißsynthese, wodurch bedingt sich Muskelmasse ab- und Körperfett aufbaut.

Einige Lebensmittel aus dem ganz normalen Handel bieten Abhilfe. Hierzu gehören unter anderem:

  • Quark
  • Hüttenkäse
  • Eier

Diese Nahrungsmittel sind in der Lage, die Bildung von STH gut zu unterstützen. Zudem eignen sich hervorragend Nüsse und Wassermelone, diese enthalten mehr L-Arginin und regen eine Produktion von Somatotropin an. Zudem steht das Wachstumshormon immer in enger Verbindung zu Melatonin und Serotonin-Lebensmittel.

Um die Produktion von Wachstumshormonen zu unterstützen sind nicht zwangsläufig Medikamente und ähnliches nötig (denn künstliche Wachstumshormone haben Nebenwirkungen), sondern ebenso hilfreich können leichte Veränderungen auf dem Speiseplan sein. Es gibt viele Nahrungsmittel, die über so wertvolle Inhaltsstoffe verfügen, welche das verschobene Hormongleichgewicht nicht nur stabilisieren, sondern auch wieder gerade richten können.

Lifestyle

Hormone steuern eine ganze Menge von unterschiedlichen Funktionen im Körper und verfügen auch über einen Einfluss, was Insulin betrifft. Das gilt vor allen Dingen für das Wachstumshormon HGH (human growth hormon). Nach dem Produzieren in der Hirnanhangdrüse, kommt es über den Tag verteilt, häufiger zur Ausschüttung. HGH erfüllt unterschiedliche Funktionen und ist an allen Prozessen, was Wachstumsprozesse betrifft, beteiligt.

Muskeln und Knochen würden ohne HGH nicht wachsen, dementsprechend ist es für einen Muskelaufbau unentbehrlich. Gerade im Bereich der Bodybuilding Szene sind Wachstumshormone fast zu einem must have geworden. Für viele von ihnen ist das Wachstumshormon gleichzusetzen mit legalen Pulvern, Pillen und das vom Eiweiß, bis hin zum Kreatin.

Sportler teilen in der Regel ihr Training in zwei unterschiedliche Phasen auf. Die Massephase für einen maximalen Muskelaufbau und die Definitionsphase, um Fett den Kampf ansagen zu können. Eine Züchtung von Muskelmasse, lässt sich jedoch im Normalfall nicht zeitgleich mit dem Abbau von Fett realisieren, also kommen andere anabole Hormone, wie beispielsweise Testosteron, hinzu.

Das dieses Vorgehen, auf längere Sicht, kein guter Gedanke ist, kann sich jeder denken. Im schlimmsten Fall wird der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen und das hätte wiederum enorme Ausmaße auf die Gesundheit, und kann im schlimmsten Fall sogar bis zum Tode führen.

Boosten mit HGH-X2

Auf der Suche nach einem geeigneten Mittel, stießen wir auf HGH-X2. Das Produkt sollten Verbraucher allerdings nur auf der offiziellen Website des Herstellers ordern. 

Bei HGH-X2 handelt es sich um einen HGH Releaser, der entwickelt wurde, um die Hirnanhangdrüse anzuregen. Das Ergebnis sind laut Hersteller, fettfreie Muskeln, ein schnellerer Fettverlust, sowie eine schnellere Regenerationszeit.

Laut einer Studie hat sich der Somatropin Booster HGH-X2 bewährt und sich als effektiv herausgestellt. HGH-X2 wirkt auf zwei unterschiedliche Arten, die in Kombination Somatropin aktivieren.

HGH-X2 soll eine legale Alternative zum Somatropin sein, und ein erhöhtes Muskel-Fett- Verhältnis bringen. Da das Mittel nicht rezeptpflichtig ist, lässt es sich von potenziellen Nutzern auf vollkommen legalem Weg, zum Beispiel, über das Internet erwerben.

Fazit

Wachstumshormone können, müssen jedoch nicht unbedingt künstlich zugeführt werden. Um mehr davon zu produzieren, kann jeder natürliche Lebensmittel zu sich nehmen, indem er sein Ernährung geringfügig umstellt.

Aus verschiedenen Gründen sollten Wachstumshormone je nach Alter, nur dann zur Verwendung kommen, wenn der Körper zu wenig davon produziert, ansonsten kann es eventuell zu einer schlimmen Folge kommen. Im Ernstfall führt es sogar ansonsten zu Schädigungen am Herzen, die nicht reparabel sind.

In vielen Fällen helfen ganz alltägliche Dinge, um einen Mangel auszugleichen und eigene Wachstumshormone stimulieren zu können. Hierzu gehören gesunder Schlaf und eine ausgewogene Ernährung unbedingt dazu.

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